Steinwiesener Nachrichten


Aktion "Faschingsfenster" findet Abschluss mit "Helau to go"


Zwei Stühle – eine Meinung
Am Faschingssonntag wollen Krems & Andi mit euch einen kleinen Faschingsrückblick wagen. Im Gepäck haben sie viele Highlight aus vergangen Sessionen – und sicherlich immer eine Meinung oder die ein oder andere lustige Anekdote dazu. Habt ihr eine absolute Lieblingsnummer, die ihr gern mal wieder sehen würdet? Dann schreibt den beiden und wünscht sie euch! (Nummer in der Sendung) Schickt uns Bilder von eurer Faschingssonntag-Sause daheim oder schickt lustige Sprüche oder Witze, die die beiden für euch zum Besten geben. Oder habt ihr vielleicht eine andere lustige Idee für die beiden? Dann immer her damit! Je spontaner, umso lustiger! Die beiden sind für jeden Spaß zu haben! Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit euch! Steinwiesen Helau!

Die FGS präsentiert: die große Faschingsparty live mit DJ Faxxe, powered by hoehnsfrank.

 

Dass uns das große C heuer einen Strich durch unseren Faschingsrummel macht, heißt nicht, dass wir die schönste Jahreszeit einfach ausfallen lassen müssen! Ganz nach dem Motto: „Wir singen Helau – nur etwas leiser“ wollen wir auch heuer mit euch Fasching feiern!

 

 

Am 12.02.2021 um 20 Uhr präsentieren wir euch auf dem YouTube-Channel der FG Steinwiesen die große Mitmach-Faschingsparty mit unserem legendären DJ Faxxe, der uns mit seiner Party-Mukke so richtig einheizen wird! Also, kramt eure Kostüme und Masken heraus, schenkt euch ein Getränk ein, dreht die Anlage auf und feiert mit uns! Wir freuen uns auf eure Liedwünsche und Grüße an andere Faschingsnarren per WhatsApp oder auf Bilder von eurer kleinen Faschingssause daheim. Ihr könnt euch per Videoanruf sogar live einwählen und mitfeiern!

 

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Steinwiesen Helau!

 


Faschingsfenster und „Helau – to - go“

Adventsfenster gibt es mittlerweile in vielen Städten und Gemeinden, doch „Faschingsfenster“ gibt es (wahrscheinlich) nur in der Faschingshochburg Steinwiesen.

 

Die Idee dazu hatten die Trainerinnen der Kinder- und Jugendgarde, Anna Feil, Silja Rehwald und Johanna Wiedel. Sie wollten ihren tanzbegeisterten Mädels zumindest ein kleines Faschingserlebnis gönnen, nachdem in diesem Jahr alle Auftritte bei Büttennachmittag, Faschingsumzug, Seniorennachmittag usw. coronabedingt nicht stattfinden können.

 

Während die größeren Tänzerinnen der Juniorengarde ihre Trainingseinheiten online per Videokonferenz absolvieren und auch bei der Mitmachaktion des BR „Ganz Franken tanzt!“ mitmachen konnten, musste für die kleinsten Mädchen der Faschingsgesellschaft das Training leider komplett ausfallen. Die 25 Tänzerinnen wurden also aufgerufen, zum Faschingswochenende ein Fenster zuhause „närrisch“ zu dekorieren. Als kleines Geschenk dafür gab es eine Tüte „Helau-to-go“, liebevoll gepackt mit Luftschlangen, Konfetti, Süßigkeiten und Brause.

 

 

Von Weiberfasching (11. Februar) bis zum Aschermittwoch (17. Februar) sind die Fenster in Steinwiesen zu entdecken. Starten Sie doch Ihren eigenen „Faschingsspaziergang“ um die lustigen Fenster anzuschauen. Es lohnt sich!! 


Vereinszeitschrift

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Schdaawiesne Leitnscheiße
Unsere Vereinszeitschrift der "Schdaawiesne Leitnscheiße" ist nun online verfügbar.
Steinwiesener Leitenscheiße 2020-2.pdf
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Neuwahlen standen auf dem Programm – bewährte Mannschaft wieder gewählt

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fanden Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Die bisherige Vorstandschaft hatte sich bewährt und wurde einstimmig für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Unter der Wahlleitung von 2. Bürgermeister Bruno Beierlorzer und Walter Schmittdorsch wurde per Akklamation abgestimmt.

 

Die wiedergewählte Vorstandschaft nach den Wahlen

 

1. Vorstand         Wieland Beierkuhnlein

2. Vorstand          Jürgen Deuerling

3. Vorstand         Gudrun Kämpfer

 

Kassier                  Frank Höhn

 

Schriftführerin Ramona Smettane

 

Kassenprüfer    Jürgen Feil, Herbert Wessel

 

Datenschutzverantwortlicher    Sven Schuster

 

Aktivenvertreter    Carina Höhn, Christian Kremer

 

Vertreter Geschäftswelt    Angelika Kuhnlein, Christa Ring

 

Präsident Wieland Beierkuhnlein gab einen Rückblick über ein sehr arbeitsreiches Jahr, das im November 2018 mit dem Jubiläumsabend 22 Jahre FGS und 70 Jahre Prinzenpaare in Wagner’s Hotel begonnen hatte. In der neuen Session steht vor allem die Fernsehsendung „Franken Helau“ des Bayerischen Rundfunks im Fokus. Sie wird in der Kulturhalle Steinwiesen aufgezeichnet und ist eine große organisatorische Herausforderung für die FG Steinwiesen. Bereits im Juni 2019 begannen die ersten Gespräche und seitdem setzt sich der Beauftragte Christian Kremer tagtäglich damit auseinander. Nach der oberfränkischen Faschingseröffnung in Bad Berneck ging es mit dem neuen Prinzenpaar Frank II und Ramona I am 11.11.19 gleich voll los. Bereits am 16.11. war man beim Rathaussturm in Bad Steben dabei.

 

Franken Helau und Büttenabende

 

Christian Kremer gab einen Überblick über die Vorbereitungen zur Fensehaufzeichnung Franken Helau. Die FGS hat keinen Einfluss auf die Gruppierungen, die auftreten werden. Es gibt genaue Vorgaben für die Halle, den Ablauf und das ganze Drumherum. Der Bayerische Rundfunk wird am 30. November ein Casting durchführen, wo die Gruppen und Einzelakteure ausgewählt werden, die in der Sendung auftreten. Die Aufzeichnung selbst findet am 24. und 25. Januar 2020 statt. Er informierte darüber, dass man auch nicht wisse, welches Kartenkontingent noch zur Verfügung stehe. Das einzige, das bisher sicher ist, ist die Beteiligung des Steinwiesener Elferrats, der dann auch für Stimmung sorgen soll. Das Thema von „Franken Helau 2020“ wird voraussichtlich sein „Franken Helau – der närrische Frankenwald“. Es werde durch diese Sendung sicher positive Effekte für Steinwiesen, den Landkreis Kronach und vor allem die neuzusammengefundenen Landkreisnarren geben.

 

Kremer sprach auch die beiden Büttenabende und den Büttennachmittag an. Dieser würde immer beliebter. Es werde jedoch wieder darauf hingewiesen, dass beim Büttennachmittag auch die Eltern Eintritt zahlen müssen. Er bat bei den Vereinen Werbung zu machen, denn Helfer werden noch viele gebraucht. Er bat auch darum, Unstimmigkeiten direkt anzusprechen, damit diese gleich geklärt werden können.

 

Ein Apell ging von Christian Kremer auch an die Mitgliedsvereine der FGS. 13 Vereine sind Mitglieder, aber nur ein Bruchteil lasse sich bei den Sitzungen sehen. Er bat darum, doch hier mitzuarbeiten, denn nur gemeinsam könne man viel erreichen und viele Hände schaffen mehr als nur einige, die alles alleine machen müssen.

 

Faschingsumzug 2020

 

2. Vorsitzender Jürgen Deuerling rief dazu auf, viele Mitwirkende für den Faschingsumzug am 23. Februar 2020 zu aktivieren. Es wäre schön, wenn wieder mehr Motivwagen dabei sein könnten. Es soll auch in diesem Jahr wieder ein schöner Zug werden. Anmeldungen nehmen Jürgen Deuerling, Wieland Beierkuhnlein und Gudrun Kämpfer entgegen. Das Auswurfmaterial gibt es wieder wie üblich bei Jürgen Deuerling am Freitag vorher. In diesem Zusammenhang gab Wieland Beierkuhnlein bekannt, dass man bei Ebay oftmals günstige Wagenaufbauten und Kostüme erwerben könne und die nach dem Fasching auch wieder verkaufen könne. Dies sei eine Alternative zum Wagenbau und teuren Investitionen.

 

Termine:

 

Büttenabende am 31. Januar und 1. Februar 2020, Büttennachmittag am 2. Februar 2020

 

Karten für die Büttenabende ab 6. Dezember 2019 nur im Schreibwarengeschäft Gudrun Kämpfer. Es gibt keine Vorreservierung

 

Faschingsumzug am Faschingssonntag, den 23. Februar 2020, anschließend Proklamation in der Kulturhalle

 

Wünsche und Anträge

 

Christian Kremer regte an, das Helferessen nach den Büttenabenden auf jeden Fall beizubehalten. Gerade hier seien Gespräche möglich, die kleine Widrigkeiten ausräumen und Verbesserungen ansprechen könnten.

 

Anna Feil reklamierte, dass die alte Turnhalle, auch Kulturhalle, für das Training der verschiedenen Garden und Gruppen sowie auch für die kleinen Fußballer und Turner viel zu kalt sei, da nicht geheizt wird. Es kann nicht sein, dass in Winterjacke und Stiefel geprobt werden muss. Auch würden nun verstärkt auswärtige Gruppen zum Proben kommen, da sei sowas ein Unding. Sie bat 2. Bürgermeister Bruno Beierlorzer, dieses Anliegen an die Gemeinde und den Hausmeister weiterzugeben.

 

Christian Kremer bat in Vertretung von Sven Schuster darum, dass sich die Vereine, die Veranstaltungen wie z.B. Tänze bezüglich der Werbung melden sollen.

 

Das Prinzenpaar Frank II und Ramona I beschlossen die Versammlung so wie sie sie begonnen hatten, mit einem dreifachen „Steinwiesen Helau“.

 


Närrische Familie regiert Steinwiesen

 Alle Jahre wieder warten die Narren in Steinwiesen darauf, dass sich beim Rathaussturm das neue Prinzenpaar der närrischen Gemeinde vorstellt. Und alle Jahre wird bis zur letzten Minute ein Geheimnis daraus gemacht. So auch in diesem Jahr. Das neue Prinzenpaar Frank II und Ramona I sind schon seit Jahren aus dem Steinwiesener Fasching nicht wegzudenken. Vor, auf und hinter der Bühne wirbelt die ganze Familie Smettane. Vater Frank, Mutter Ramona, Tochter Paula und Sohn Max könnten in der Faschingssession ihr Haus vermieten, da sie vor lauter Terminen gar nicht mehr nach Hause kommen. Und doch ist die närrische Zeit aus ihrem Leben nicht wegzudenken. „Wir sind und bleiben große Narren“, verspricht Ramona Smettane. In seiner Antrittsrede kann das Prinzenpaar Frank II und Ramona I. bekannt geben, dass nun der Mühlberg in ein „Hoheitsgebiet“ umbenannt wird, da jedes zweite Haus bereits einen Prinzen oder eine Prinzessin hervorgebracht hat. „Viele Hoheiten regierten bereits von den Höhen des Mühlbergs aus“, so die Aussage. Das neue Kinderprinzenpaar strahlt ebenso vor Freude. Prinz Nils I., sein Papa ist der Gemaa-Rainer, und Prinzessin Amelie I., ihre Mutter ist die Tourismus-Katrin, meistern bereits jetzt souverän ihre Begrüßungsrede.

 

In seiner Proklamation begrüßte der Präsident der Faschingsgesellschaft, Wieland Beierkuhnlein, alle Narren aus nah und fern, vor allem die Rodachtalbürgermeister. Er neckte sie mit ihren Problemen wie die Quellen in Nordhalben, der ausgetrocknete Wassebouch in Wallenfels oder der Wassersee in Zeyern beim Straßenbau. Er lobte die Nurner Kneipenstürmer, dass sie trotz der gesperrten Straße, wo angeblich eine U-Bahn entstehen soll, den Weg ins Tal gefunden haben. Hier meinte Carmen Förtsch, es sei schon schwer gewesen, aus Nurn herauszukommen. Aber man hatte ja fragen wollen, warum so viele leere Rohre verlegt werden, sogar in einen Heustadel.

 

Der Zwerg und die Bürgermeister

 

Die Überraschung des Rathaussturms war jedoch der „Zwerg vom Berg“ – Sven Schuster. Verstärkung bekam er vom „kleinen Zwerg vom Berg aus Schlegelshaid“ David Wiedel. In einer kurzweiligen Rede zog er die Bürgermeister durch den Kakao. Gerhard Wunder aus Steinwiesen wird einen Wahlkampf ohne Attraktionen führen, denn angesichts fehlender Spitzenpersonen ist dieser so aufregend wie Schlaftabletten. Auch gibt es für die Sanierung der Kulturhalle einen Zeitplan, sie soll 2080 fertig sein. Aus Nordhalben kam leider kein Oberhaupt, doch der Daums Sepp vertrat das Dorf im Norden und bekam sein Fett weg. Marode Straßen und abgebrochene Bordsteinkanten kurbeln die Wirtschaft bei den Ärzten an. Kinder fehlen, da kommt selbst daheim beim Üben nichts heraus und deshalb bauen die Bayerischen Staatsforsten extra ein Storchenzentrum. Auch die Quellen könne man nutzen, wenn auch nicht zum Trinken, so doch als Hilfe für die Wallenfelser Flößerei.

 

Bei Jens Korn redete der Zwerg schneller als bei anderen. Denn sonst hätte er das Tempo von Jens Korn nicht mithalten können. Das Facebook behauptet, dieser sei schneller als man denkt und an vielen Orten gleichzeitig. Damit das jeder weiß, postet er schon alles in Facebook noch bevor er da war. Im Jammertal Wallenfels besteht immer noch Wassermangel für die Flößerei. Deshalb schließt der Zwerg Sven Schuster einen Schienenverlauf nicht mehr aus und macht das Flößerhaus kurzerhand zum langersehnten „Bahnhofhafen“. Gern gesehen in Steinwiesen war der Nobby aus Marktrodach, Norbert Gräbner (parteilos). Für ihn soll wegen vorbildlich erfüllter Pflichten ein Reiterdenkmal beim Rewe Markt aufgestellt werden. Die Rotphase der Ampel wird verlängert, denn man solle ihn mit gesenktem Haupte grüßen und laut hupen. Groß soll es sein, das Denkmal. Nobby denkt da an den Zuckerhut. Mit Geschenken, guten Wünschen und einem lauten Helau zogen die beiden Zwerge wieder von dannen,

 

Bereits am Anfang hatte Bürgermeister Gerhard Wunder alle Narren und Närrinnen in der Narhalla des Rathauses begrüßt. Schweren Herzens übergab er später die Rathausschlüssel an die neuen Prinzenpaare und ließ sich seines Amtes bis Aschermittwoch entheben. Er meinte, man habe vorsorglich die Gemeindekasse leer gemacht, aber es war sowieso nicht viel drin.

 

Traditionell überbrachte Jens Korn die guten Wünsche aus der Stadt Wallenfels. Er gratulierte beim „schönsten Termin im Jahr“ vor allem wegen der Auszeichnung „Heimatdorf“ und meinte, in der Stadt Wallenfels wolle man auch weiterhin dafür sorgen, dass Steinwiesen „ein Dorf bleibt“.

 

Musikalisch unterstützt wurden die Narren bei ihrem Rathaussturm vom „reigschlaften“ Musikant aus Wallenfels, dem „Lasse“ (Lars Fischer). Den Zug zum Grünen Baum führte Max Smettane mit der Quetschn an.

 

Bilder + Text: Susanne Deuerling