Nachwuchs der FGS

on Tour

 

Bei strahlendem Sonnenschein beteiligte sich auch in diesem Jahr das Kinderprinzenpaar der FGS, Moritz I. und Ida I., am Kinderfestumzug des Kronacher Freischießens und repräsentierte unsere Marktgemeinde in der Öffentlichkeit.

 

Begleitet wurden sie von etwa 30 Mädchen aus der Kinder- und Jugendgarde bzw. der Juniorengarde und den großen und kleinen Tanzmariechen.

 

Mit ihren Betreuerinnen Anna, Nadine und Johanna marschierten sie mit vielen anderen Kinder- und Jugendgruppen vom Rathaus zur Festwiese, um dort den Nachmittag beim Kinderfest ausklingen zu lassen.


Tanzworkshop

Bereits im fünften Jahr in Folge trafen sich die Mädchen der Juniorengarde bzw. die großen und kleinen Tanzmariechen am Samstag, den 10. August 19 zum Tanzworkshop. Gemeinsam mit ihren Trainerinnen Anna Feil, Nadine Hopf und Sabine Unglaub trainierten die Tänzerinnen mit Tatjana Leichauer aus Hof.

Sie hat bereits in ihrer Jugend bei Turnieren getanzt und ihre größten Erfolge im karnevalistischen Tanzsport waren z. B. Deutsche Meisterin bzw. Vizemeisterin im Schautanz oder Fränkische Meisterin in der Disziplin Tanzpaare. Mittlerweile ist sie als Trainerin und Choreografin für die „Soul City Dancers“ verantwortlich und unterrichtet als Dozentin Tanzmariechen und Garden aller Altersklassen deutschlandweit.

 

Los ging es am frühen Morgen mit den kleinen Tanzmariechen Julia und Lena. Nach einer langen (und wichtigen) Aufwärmphase wurden hier v. a. Tanzschritte, Hebefiguren und Turnelemente geübt. Die großen Tanzmariechen Amira und Maria trainierten im Anschluss. Hier standen vor allem Schrittkombinationen und Akrobatik auf dem Programm.

 

Nach einer kurzen Mittagspause waren die Tänzerinnen der Juniorengarde an der Reihe. Bei den Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren wurde großer Wert auf ein gründliches Dehnen und Aufwärmen gelegt. Danach wurden Tanzelemente, Schrittkombinationen und Formationen geübt und in eine Choreografie eingebunden.

 

Nach 6 sehr trainingsintensiven Stunden verabschiedeten alle Tänzerinnen Tatjana Leichauer mit einem kleinen Dankeschön.

 

Unser „Danke“ gilt natürlich auch der Faschingsgesellschaft, die diesen Tanzworkshop ermöglicht hat. 


Die DVDs unserer Büttenwochenenden 2018 und 2019 sind da!

 

Unsere beliebten DVDs sind fertig. Neben dem Büttenabend ist auch der Büttennachmittag mit drauf!

 

Erhältlich sind die DVDs bei unserem Kassier Frank Höhn.


Faschingsumzug 2019


Tolle Auftritte der Kinder und Jugendlichen begeisterten – Superstimmung mit Musik, Tanz und Sketchen

Wegen dem Nachwuchs auf der Faschingsbühne muss der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) wirklich nicht bange werden. Das Kinderprinzenpaar Moritz I und Ida I zogen mit ihrem Gefolge in die heiligen Faschingshallen ein und begrüßten mit kräftigen Helau das närrische Publikum. Amira, Maria, Lena und Julia begeisterten als Tanzmariechen, die Kindergarde bevölkerte die Bühne und hatte schon einiges drauf, die Mädels der Jugendgarde tanzten schon wie Profis und der Jugendelferrat war musikalisch mit den „Mülltonnenhits“ dabei. Lustig wurde es bei den Sketchen von Max Smettane und Pascal Ströhlein sowie der Büttenrede von David Wiedel, der als der 1. Faschingskönig seine Premiere in der Bütt feierte. Die Turnerinnen des SV Steinwiesen wirbelten zu Orientklängen über die Bühne und begeisterten mit Tanz und Turnkünsten zu Musicalmelodien wie Phantom der Oper, Cats und vielen mehr. Die Showtanzgruppe gratulierte zum FGS Jubiläum mit ihrem Geburtstagstanz „Celebrations“ und die Rrrrrodachtaler stellten ihre „Sparmaßnahmen im Altersheim“ vor. Niedlich und lustig sahen die Mickey Mäuse und Minnie Mäuse des Kindergartens St. Marien in Steinwiesen aus, die mit ihren Erzieherinnen einen tollen Tanz zeigten. Märchenhaft erklangen die Töne von „drei Nüsse für Aschenbrödel“, als Robert Unglaub als Märchenerzähler zusammen mit dem Elferrat eine ganz eigene Version von „Aschenputtel“ vortrug. Lachsalven begleiteten die vielen herrlichen Auftritte und Showacts, die die Kinder und Jugendlichen hervorragend unters närrische Volk brachten.

 

Natürlich durften auch die Hoheiten des Steinwiesener Faschings nicht fehlen. Prinzessin Anna II und Prinz Robert II. waren mit ihrer Prinzengarde gerne in die Kulturhalle gekommen. Mit einer kurzen Rede und einem tollen, schwungvollen Gardetanz erfreuten sie die kleinen und großen Narren. Genauso wie Präsident Wieland Beierkuhnlein, der sich besonders bei den Nachwuchsmoderatoren Paula Smettane, Emilie Hauck und Lisa Schmittdorsch bedankte. Die Stunden voller Witz, Show und Tanz wurden musikalisch begleitet von Ali & Querchl.


Trommelwirbel und Kanonendonner – beim Büttenabend jagte ein Highlight das andere – Wallenfels musste leiden

 

Über fünf Stunden Spaß, Frohsinn und gute Laune verbreiteten die vielen Akteure, die sich mit ihrem tollen Programm beim Büttenabend dem Publikum vorstellten. Büttenreden, Tänze und Sketche – es blieb kein Auge trocken. Die stolzen Kanoniere haben den Fasching eingeschossen, die hübschen Mädchen der Prinzengarde schwangen die Beine und die vier Tanzmariechen (Amira Hopf, Maria Löffler, Lena Deuerling und Julia Beierkuhnlein) legten einen flotten Tanz aufs Parkett. Einen Geburtstagsgruß zum 22. Jubiläum tanzte die Showtanzgruppe mit „Celebrations“ und die Jugendgarde bewies ihr Können. Hier standen „se Nochdgläzz Dänsäs““ in nichts nach und die gestandenen Mannsbilder brachten das Dschungelbuch auf die Bühne: „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“. Männeraugen fingen an zu glänzen bei den hübschen „Superheldinnen und Superschurkinnen“ der Chickendales, die als Superman, Batman und dem fiesen Joker auftraten. Ein wahnsinniges Körpergefühl vermittelte das Tanzpaar Elena Wich und Florian Mack bei ihrem Tanz. Ebenfalls turnerisches Können zeigte die SV Leistungsturngruppe mit ihrer Version der „Oskarverleihung“ mit Tanz, Eleganz und Turnakrobatik. Gefährlich wurde es im Saal, als die verwegenen Wikinger des Männerballetts Küps, die „Firedancer‘s“, auftraten.

 

Er saß in der ersten Reihe und bekam alle „Wahrheiten“ über seine Stadt voll aufgeladen – Bürgermeister Jens Korn aus der Lieblingsnachbarstadt Wallenfels. Besonders der „Zwerg vom Berg“ (Sven Schuster) hatte sich auf die „Wallafilse“ eingeschossen und so konnte man allerlei Kurioses von ihnen erfahren. Ebenso von den Dorfratschn (Manja Deuerling, Gudrun Kämpfer, Margitta Baaser und Christa Ring), die zwar „dauen die Welt“ waren, jedoch genau wussten, was wo passiert. Und so blieb auch Steinwiesens Bürgermeister Wunder und Nobbi aus Marktrodach sowie die DDR-Gemeinde Nordhalben vom Zwerg vom Berg und den Dorfratschn nicht verschont. Gedanken zum Klimawandel machte sich Präsident Wieland Beierkuhnlein, der Angst hat, die Braugerste wird knapp und es gibt kein Bier mehr. Auch mit dem Datenschutz hatte er so seine Probleme, traute er sich doch nicht mal mehr zum Geburtstag zu gratulieren. Ein Wiederkehrer in der Bütt war Dominic Stumpf, der so allerhand über seine Frau und seinen Alltag zu berichten hatten. Ein Highlight des Abends aber waren wieder mal die „Rrrrrodachtaler“. Mit ihrer Art, die Sparmaßnahmen in der Pflege umzusetzen, hat sicher manches Altenheim seine Mühe. Pascal Ströhlein begeisterte hier als Sexy-Krankenschwester. Dass sie wirklich tolle Nachwuchsnarren sind, bewiesen die Jungs vom Jugendelferrat als Gentlemen in den Mülltonnen. Märchenstunde war in diesem Jahr beim Elferrat angesagt. Die sehr eigene Version von „Aschenputtel“ las der Märchenerzähler Robert Unglaub und die Dialoge der einzelnen Akteure, z. B. „Ich bin so schön“ – Prinz Sven Schuster, oder „Ich bin der gute Fee“ – die rosa Fee Andreas Ströhlein, begeisterten die Zuschauer. In kleiner Besetzung standen heuer die Koslowskis auf der Bühne und philosophierten beim Bier so vor sich hin. Erbarmungslose Witze und unnötige Lieder gab es von Tschito und Lasse, die so schön „blöd waafn könna“.

 

Prinzessin Anna II und Prinz Robert II hatten zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Ida I und Moritz I die närrischen Besucher in der Kulturhalle begrüßt. Als kleine Aufmerksamkeit hatte das Prinzenpaar einen Clodeckel mit Namen mitgebracht, um auf die ach so tollen Toiletten hinzuweisen. Zahlreiche befreundete Prinzenpaare und Faschingsgesellschaften hatten sich eingefunden und bereicherten durch ihre Kostüme den Saal. Durch den unterhaltsamen Abend führte in bewährter Weise Andy (Andreas Müller), der diesmal von dem „Nachwuchsmoderator“ Krems (Christian Kremer) unterstützt wurde. Musikalisch wurde der Abend von der Zwei-Mann Combo Ali & Querchl begleitet.

 

Bericht und Bilder: Susanne Deuerling

 


Im Fasching steht er seinen Narren – und manchmal ist das ganze Jahr Fasching – Wieland Beierkuhnlein, der „Fritzla“ im Portrait

Manche Leute gehen zum Lachen in den Keller, mache flüchten vor der Fastnachtszeit und mache lästern über die vielen lustigen Narren. Doch was ein echter „Fousanoachter“ ist, den interessiert das Negative überhaupt nicht. Und so ein echter „Faschingsnarr“ ist der „Fritzla-Wieland“, seines Zeichens selbstständiger Kaufmann des Lebensmittelgeschäfts Wieland Beierkuhnlein, genannt „dä Fritzla“.

 

Ab 11.11. herrscht bei Wieland Beierkuhnlein Ausnahmezustand. Als Präsident der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) ist er sozusagen notgedrungen „ein großer Narr“. Natürlich im positiven Sinne. Dann kann es schon mal sein, dass man im Laden nicht mit „Hallo“ begrüßt wird, sondern mit einem „kräftigen Helau“. Ganz in seinem Element ist Wieland beim Rathaussturm und bei den Büttenabenden, wo er mit seinen gnadenlosen Büttenreden nicht nur zum Lachen sondern auch zum Denken anregt, denn zwischen den Zeilen stecken die kleinen Seitenhiebe auf den Bürgermeister und andere Persönlichkeiten. Und unterstrichen werden seine Reden durch diverse Verkleidungen, man denke an die legendäre rosa Fledermaus oder den Griechen, der sich aus Deutschland viel Geld abholen wollte. Den Abschluss so einer Faschingssession bildete immer der Faschingsdienstag, wo man zum Pressackessen in den Goldenen Anker ging und so gestärkt mit der Garde und dem Prinzenpaar eine Tour durch die sämtliche Kneipen in Steinwiesen machte. „Leider ist es damit vorbei, nix Pressack, nix Kneipen. Wenigstens können wir noch zum Faschingsumzug nach Wallenfels“, wird Wieland fast ein wenig melancholisch. Doch das ist sofort vorbei, wenn er an die Faschingsumzüge denkt. Dabei war er schon immer und gemacht hat er auch schon alles, egal ob Kassierer, Aufpasser oder als Präsident auf dem Prinzenwagen – Wieland steht überall seinen „Narren“.

 

Doch nicht nur in den letzten Jahren ist sein Name in aller Munde. Bereits Anfang der 80er Jahre stand er bei den legendären DLRG und Tennistänzen auf der Bühne. Sein erster Einsatz war als Michael Groß in Badehose und Schwimmflügel bei einer Parodie von Wetten dass. Ähnlichkeiten in Größe und Statur sind gewollt und offensichtlich. „Verloren habe ich damals gegen Alfred Stumpf, der holte den Apfel schneller mit dem Mund aus dem Wasser. Er ist eben schneller drin gewesen, weil er viel kleiner ist als ich“, lachte Wieland. Wetten dass war sowieso ein Kapitel für sich. In Nurn war er auch dabei und die dortige Saalwette schien man nicht zu gewinnen. Aber zu früh gefreut. „Mann haben wir dämlich geschaut, als der Albin plötzlich auf einem Pferd ins Mehrzweckhaus geritten kam, Pferdeäpfel eingeschlossen“, erinnert sich Wieland. Als Miss Holland, dem Film Zurück in die Zukunft und Las Vegas – all das waren Themen, wo Wieland Beierkuhnlein an vorderster Front in diversen Kostümen dabei war. Nicht nur im Fasching, sondern auch bei den Bürgerfesten standen Sketche auf dem Programm.

 

Nachdem man von den Tänzen auf Büttenabende umschwenkte, der erste noch ganz klein im Grünen Baum, dann im Hotel und schließlich vor vollem Haus in der Kulturhalle, stand Wieland Beierkuhnlein mit seiner FGS, die nun vor 22 Jahren gegründet wurde, jedes Jahr auf der Bühne. Immer wieder setzte er aktuelle Themen in Reimform in der Bütt um. So stand der ADAC im Mittelpunkt, als Verkehrshinternis glänzte er beim Bau der neuen Straße und seine Erlebnisse als Baustellen-Capo sind heute noch aktuell. Im Jahr 2009 übernahm er mit seiner Prinzessin Tina sogar als Prinz Wieland das Zepter und führte alle gekonnt durch den Fasching, sogar in Veitshöchheim bei „Fastnacht in Franken“ waren sie als Prinzenpaar dabei und sind seitdem auch in ganz Franken bekannt. Man darf gespannt sein, was er sich in diesem Jahr für die Büttenabende am 8. und 9. Februar in der Kulturhalle hat einfallen lassen, passiert ist in Steinwiesen und der Welt ja genug. Und in seiner unverwechselbaren Art wird er dies auch wieder knochentrocken rüberbringen.

 

Nicht nur in Steinwiesen ist Wieland Beierkuhnlein „der Narr“. Auch im Fastnachtsverband Franken, (FVF) Bezirk Oberfranken ist er aktiv. Seit sieben Jahren steht er als Beirat seinen Mann und so ist für ihn eigentlich das ganze Jahr über Fastnachtszeit. Egal ob Ehrungen, Tagungen oder Ausbildungen, er macht es irgendwie immer zeitlich möglich. „Es ist ein toller Job, man lernt viele Leute kennen und merkt, ‚alle sen gleich olbe‘“, lacht der 56 Jährige. Gewählt wurde er eigentlich deshalb, weil Steinwiesen einfach im Fasching und im Verband immer präsent war, egal ob man die Hauptversammlung ausrichtete oder Prinzentreffen organisierte, hier hat alles gepasst und funktioniert.

 

Daten und Fakten über Wieland Beierkuhnlein

 

Geboren: ja, im Oktober 1962

Familienstand ledig, keine Kinder – wenigstens keine, die ich zahlen muss (Originalton)

Selbstständiger Kaufmann, Wirt vom Theaterbistro im Kreiskulturraum

 Viele Ehrenämter, z.B. FGS, FVF, Steinwiesen aktiv, Kernteamsprecher Oberes Rodachtal und zahlreiche Mitgliedschaften in Steinwiesener Vereinen

FGS: von 2000 bis 2005 war er dritter Vorsitzender

von 2005 bis jetzt ist er erster Vorsitzender bzw. Präsident

 

FVF: seit sieben Jahren Beirat

Ehrungen: Verdienstorden des Fastnachtverbandes Franken 2012

 

Till von Franken 2016

 

 

 

 

 

 

 


Jugendelferrat auf der großen Showbühne – 35. Nachwuchssitzung begeisterte Steinwiesener Narren und ganz Oberfranken

Steinwiesen Helau schallt es auch durch die Realschulturnhalle in der schönen Stadt Wunsiedel. Ausgerichtet wurde die 35. Oberfränkischen Narren-Nachwuchs-Sitzung durch die Tanzsportgarde und Faschingsgesellschaft Rot-Weiß des TSV Schirnding e.V. Mehr als 340 Kinder und Jugendliche aus 17 Vereinen und Faschingsgesellschaften bevölkerten den Saal und ließen sofort eine Superstimmung aufkommen. Helau!, Awaaf!, Ahoi!, Wau Wau“ – alle Faschingsschlachtrufe waren zu hören. Aus ganz Oberfranken waren die Narren gekommen und verbreiteten Frohsinn und gute Laune. Die Faschingsgesellschaft Steinwiesen vertrat als einzige Faschingsgesellschaft den Landkreis Kronach und dies zur vollsten Zufriedenheit.

 

Ein buntes Programm aus Gardetanz, Schautanz, Tanzmariechen, Elferäten, Kinderprinzenpaaren und Büttenreden und Sketchen hatten die Fastnacht-Jugend-Franken und die ausrichtende Faschingsgesellschaft Rot-Weiß des TSV Schirnding e.V. auf die Beine gestellt. Vier Stunden und 31 närrische Einlagen wurden von den beiden Nachwuchsmoderatoren Alina und Sven präsentiert und da standen fast lauter verschiedene Programmpunkte auf der langen Liste der Darbietungen. Und mittendrin – der Jugendelferrat der Faschingsgesellschaft aus Steinwiesen, der Faschingshochburg im Rodachtal. Mit Ihrem Auftritt "Mülltonnenshow" waren Sie wieder ein Höhepunkt des Nachmittags. Schon im letzten Jahr überzeugten die Jungs mit Ihrer Show "Luftpumpenorchester". Heuer zeigten die „Müllmänner und die Krümelmonster aus der Tonne“ zu Hits wie "We will rock you" oder "Mexico" ihr Können. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Zum Finale durften die Jungs noch einmal auf die Bühne und für den Jugendelferrat und die mitgereisten Eltern und Betreuer war es ein unvergesslicher Nachmittag und sicherlich für jeden ein persönliches Highlight in dieser Faschingssession.

 

Es war ein toller Tag für die Kids und ihre Begleiter, viel Spaß und gute Laune und so manche Anregung und Idee, die mit nach Hause genommen wurde. Vielleicht ist ja was für das nächste Jahr dabei. Die gute Organisation und tolle Bewirtung und Betreuung gab es von der Faschingsgesellschaft Rot-Weiß des TSV Schirnding. Zu klein wurde die Bühne dann beim großen Finale, als der Verbandsjugendleiter Alexander Kemnitzer von der Fastnacht-Jugend Franken alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne bat: Sichtlich genossen die großen und kleinen Stars den tosenden Applaus.

 

Die Faschingsgesellschaft Steinwiesen lädt alle ein, am Büttennachmittag, Sonntag, den 10. Februardabei zu sein und auch den Auftritt in der Steinwiesener Kulturhalle mitzuerleben. Es gibt noch Karten an der Tageskasse. Auch für Freitag und Samstag, 8. und 9. Februar sind noch Restkarten für die Büttenabende erhältlich. Zu erwerben beim Spiel- und Schreibwaren Gudrun Kämpfer, Kronacher Str. 16. Ebenfalls herzliche Einladung zum Gaudiwurm am Faschingssonntag, den 3. März um 13.33 und anschließender Proklamation in der Kulturhalle. Anmeldungen für Gruppen, Faschingswagen oder auch Einzelpersonen bei Jürgen Deuerling, Saunkel 2 oder im Fritzla bei Wieland Beierkuhnlein.

 


Die Büttenabende in der Faschingshochburg Steinwiesen kommen immer näher – das Programm verspricht einen kurzweiligen und humorvollen Abend – Karten gibt es noch für Freitag, Samstag und Sonntag

Wer ein echter Faschingsnarr ist, der kommt am Büttenabend in Steinwiesen nicht vorbei. Lachgranaten, Augenschmaus und viele Überraschungen verspricht das Programm, das hinter vorgehaltener Hand wie ein Schatz gehütet wird. Natürlich sickert da einiges durch, denn welcher Narr kann schon alles für sich behalten? Also aufgepasst, es gibt Sehenswertes wie die hübschen Mädels der Prinzengarde und der Jugendgarde sowie die Tanzmariechen und erhabene Majestäten wie Prinz Robert II und seine Lieblichkeit Prinzessin Anna II aus dem Hause Fürst. Auch das Kinderprinzenpaar Moritz I und Ida I zeigen sich schon ganz professionell, denn einige Termine haben die beiden bereits hinter sich und mit Bravour bestanden. Verschiedene Tanzgruppen, bei denen besonders die Herren auf ihre Kosten kommen und gestandene Mannsbilder beim Männerballett lassen keine Wünsche offen. Gelacht werden darf auch, gern und viel, vor allem wenn die „drei Dorfratschen“ wieder zum Zuge kommen und allerhand über die Geschehnisse in Steinwiesen zu berichten haben. Da bekommt jeder sein Fett weg und so manchem Politiker gefriert das Lachen auf dem Gesicht. Aber was soll‘s, gute Miene zum Bösen Spiel oder wie man in Steinwiesen sagt „Selbe schule, häddsda aufgebassd“.

 

Die „Koslowskis“ werden in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein und die Rrrrrodachtaler stehen schon in den Startlöchern. Die gestandenen Mannen des Elferrats proben wie wild und wollen die Besten sein, während man sich auf bombastische Büttenreden freuen kann, die diesmal sicher für Überraschungen sorgen werden. Musikalisch werden die Abende wieder von Ali & Querchl umrahmt.

 

Beim „Generationen-Büttennachmittag“ stehen die Jugend und die Kinder im Mittelpunkt. Neben den verschiedenen Garden, Prinzengarde, Jugendgarde, Kindergarde, den Tanzmariechen und der SV Kinderturngruppe und dem Jugendelferrat werden weitere Attraktionen und Überraschungen erwartet. Auch die Kinder des Kindergartens St. Marien haben sich angesagt. Natürlich sind auch die „Erwachsenen“ sehr willkommen und mit dem Prinzenpaar und dem Elferrat wird auch die Prominenz des Steinwiesener Faschings vor Ort sein.

 

In vielen Sitzungen und Proben wird der Steinwiesener Fasching zu einem Event, das sich sehen lassen kann. Professionell und doch mit sehr viel Spaß – das ist das Motto der Vorbereitungen. Sich nicht unter Druck setzen und doch das beste Resultat abliefern. Und das hat bereits schon viele Jahre lang funktioniert und die Besucher immer wieder zu Begeisterungsstürmen hingerissen.

 

Die Büttenabende sind am Freitag, den 8. Februar und am Samstag, den 9. Februar, Beginn jeweils um 19.00 Uhr, der Generationen-Büttennachmittag am Sonntag, den 10. Februar, Beginn 14.00 Uhr. Karten sind noch erhältlich für den Freitag, Samstag und für Sonntag. Die Karten können nur bei Spiel- und Schreibwaren Gudrun Kämpfer, Kronacher Str. 16 in Steinwiesen. Reservierungen sind nicht möglich.

 

Herzliche Einladung ergeht auch zum 28. Faschingsumzug der FGS am Faschingssonntag, den 3. März 2019, Beginn 13.30 Uhr. Anmeldungen für Gruppen, Faschingswagen oder auch Einzelpersonen bei Jürgen Deuerling, Saunkel 2 oder im Fritzla bei Wieland Beierkuhnlein.


Oberfränkisches Prinzentreffen in Steinwiesen

Sie riefen, die Prinzenpaare aus Steinwiesen, Prinzessin Anna II und Prinz Robert II sowie das Kinderprinzenpaar Ida I und Moritz I und sie kamen, die Vertreter der Faschingsgesellschaften aus Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz. Prinzen und Prinzessinnen, Vereinsvertreter, hübsche Gardemädchen und jede Menge Spaß und Freude fand man in der närrisch herausgeputzten Kulturhalle in Steinwiesen im Landkreis Kronach. Allen voran der Präsident des Fastnacht-Verbandes Franken, Marco Anderlik und der Bezirkspräsident Norbert Greger. Insgesamt mit dem Gastgeber hatten sich 32 Gesellschaften eingefunden und stellten ihre Prinzenpaare und Kinderprinzenpaare vor. Modern und traditionell, jung und etwas reifer, aufwendig und schlicht gekleidet – es war alles dabei. Aber eines hatten die Prinzen und Prinzessinnen gemeinsam – ein Strahlen auf den Gesichtern und viel Freude an ihrem Amt.

 

Sektempfang im Pfarrzentrum

 

Unter den Klängen des Musikvereins Steinwiesen zogen die Prinzenpaare zur offiziellen Begrüßung zum Pfarrzentrum, wo kleine fränkische Schmankerl und ein Sektempfang auf sie wartete. Wieland Beierkuhnlein, Präsident der örtlichen Faschingsgesellschaft und Beirat im Fastnachtsverband Franken, Bezirk Oberfranken, begrüßte die Gäste aufs Herzlichste und freute sich über 28 Prinzenpaare, acht Kinderprinzenpaare sowie die Gardekönigin des Coburger Mohr mit ihren Präsidenten, Hofmarschällen und Aktiven hier in diesem Saal. Der erste Bürgermeister der Marktgemeinde Steinwiesen, Gerhard Wunder, hieß alle Narren, wichtige und unwichtige Personen sowie die Präsidenten herzlich willkommen. Er sei nun seit 1996 im Amt und so lange gebe es auch wieder eine Faschingshochburg in Steinwiesen. Parallelen seien zufällig. Es wurde bereits viel auf die Beine gestellt und mit diesem Prinzentreffen habe sich die Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) selbst übertroffen. Er überbrachte auch die Grüße von Landrat Klaus Löffler und meinte, man sei stolz darauf, in Franken „Fousanocht“ feiern zu können. Dass die königlichen Faschingshoheiten nicht nur die Narren repräsentieren, betonte der Präsident des Fastnacht-Verbandes Franken, Marco Anderlik. Diese Veranstaltung des Prinzentreffens gebe es nur in Oberfranken und sei ein wunderbarer Jahresstart in die neue Faschingssession. „Ihr sollt viel Spaß dabei haben und nicht nur den Fasching sondern auch euren Verein, eure Gemeinde und die vielen Menschen repräsentieren“, betonte Anderlik. Er wies auf die Aktion Sternstunden des Bayerischen Fernsehens hin, die tatkräftig vom Fastnacht-Verband durch den Verkauf von Sternstundenbändchen unterstützt wird. Lebhafte Gespräche, freudige Wiedersehen und natürlich der obligatorische Ordenstausch der Prinzenpaare untereinander, das war das Schönste an diesem Sektempfang. Da kam es nicht selten vor, dass einige Damen und Herren plötzlich etwas gebeugt daher kamen, weil die vielen Orden irgendwie nach unten zogen. Selbst der junge Nachwuchs der Kinderprinzenpaare eilte durch den Saal auf der Suche nach geeigneten Tauschobjekten.

 

Vorstellung der Prinzenpaare und Unterhaltungsprogramm

 

Es glich einem Einzug der Gladiatoren, als der Präsident der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS), Wieland Beierkuhnlein, und seine Co-Moderatorin Paula Smettane die einzelnen Prinzenpaare begrüßten und diese durch die Halle zur Bühne zogen. 56 „große“ und 16 „kleine“ Hoheiten, also 35 Prinzenpaare, in teilweise atemberaubenden Outfits, die Gardekönigin sowie Präsidenten und Hofmarschälle füllten die Bühne ganz aus. Nach den Begrüßungsworten von Bezirkspräsident Norbert Greger, der die Vereine aus Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz, die man nicht vergessen darf, willkommen hieß, gab es bereits rauschenden Applaus. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass man Geld, Zeit und Nerven in so ein Amt investiere. „Ihr macht das mit viel Freude und repräsentiert unser Brauchtum in der Öffentlichkeit. Dafür meinen herzlichsten Dank“, sagte Greger und wünschte eine tolle Session 2019. Bei der ausrichtenden Faschingsgesellschaft Steinwiesen bedankte sich Norbert Greger und gratulierte noch zum 22jährigen Jubiläum. Er wünschte „Spaß und ausgebuchte Sääle“ und wies auf die 35. Narrennachwuchssitzung am 3. Februar in Wunsiedel hin, deren Ausrichter in diesem Jahr die Tanzsportgarde und Faschingsgesellschaft Rot-Weiß des TSV Schirnding ist.

 

Unterhaltungsprogramm

 

Ein tolles Showprogramm rund um das Prinzentreffen hatte die FGS Steinwiesen organisiert. Während die Prinzenpaare im Pfarrsaal Orden tauschten, konnte sich der Rest des Hofstaates in der Kulturhalle von Paula Smettane durch ein unterhaltsames Programm führen lassen. Die Kinder der Kindertanzgruppe des Sportvereins Steinwiesen bewiesen mit ihrem Tanz als Cowboys unter der Leitung von Ramona Beierlorzer ihr Können und die Jungengruppe des Turnvereins war mit „Turnen beim SV rockt“ unter der Leitung von Michael Burger aktiv dabei. Unterhaltung pur und natürlich die Umrahmung des Programms wurde von den Musikanten Ali & Quärchl erledigt. Für Erinnerungsfotos im „normalen“ oder „verkleideten“ Modus stand eine Fotobox in der Eingangshalle zur Verfügung.

 

Kaffeepause, Mittagessen und Gespräche – danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Carina Höhn und Yvonne Welscher hatten für die Prinzenpaare eine Überraschung in Form eines Flash-Mobs zusammen mit den Besuchern im Saal einstudiert, bevor sie die Prinzenpaare zu ihrem obligatorischen Tanz aufforderten. Lange Beine, hübsche Mädels und tolle Gardekostüme – so kann man die Oberfrankengarde beschreiben, die nun einzog. 42 Mädels aus 19 Vereinen aus ganz Oberfranken wirbelten über die Bühne und begeisterten mit ihren Tänzen, die ihre Trainerinnen Iris Leichauer und Manuela Zeh einstudiert hatten. „Acht Beine, vier Mädels, Superkostüme und ein Tanz“, so kündigte Paula Smettane die Tanzmariechen der FGS an. Die beiden Kleinen Lena und Julia und die jungen Damen Maria und Amira begeisterten mit ihrem Tanz, der für das 22jährige Jubiläum der FGS extra von Anna Feil einstudiert wurde. Eines der Highlights des Nachmittags aber war der Auftritt der „Rrrrrodachtaler“. Eine Gruppe, die es in diesem Zusammensetzung noch nie gegeben hat. „Wenn ich nicht auf der Bühne steh, was würde ich dann sein …“ hieß es da – ein Polizist (Alexandra Schmittdorsch), Ballerina (Daniel Schmitt), Maler (Tamara Wachter), Arzt (Ramona Smettane), Taucher (Alexander Holzmann), Nonne (Sven Schuster), Bauhofmitarbeiter (Viola Wiedel) und Bürgermeister Wunder (Pascal Ströhlein). Die geordnete ungeordnete Choreographie aus Bewegung und Text in einem gnadenlosen Durcheinander war genial und nicht fast mehr zu toppen. Nur vielleicht durch die hübschen jungen Damen der Prinzengarde der FG Steinwiesen, die von Yvonne Welscher und Carina Höhn trainiert werden. Die Beine flogen hoch, beim Spagat war die Choreographie einfach super und eine Augenweide waren sie allemal. Mit viele Tanz und Unterhaltungsmusik klang dieses 48. Treffen der Prinzenpaare aus Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz aus. Und im nächsten Jahr heißt es auch wieder „Helau zum 49. Prinzentreffen“, diesmal in Tirschenreuth.

 

Daten und Fakten rund ums Prinzentreffen

32 Gesellschaften nahmen teil

28 Prinzenpaare und acht Kinderprinzenpaare waren dabei

1 Gardekönigin des Coburger Mohr

42 Mädchen aus 19 Vereinen tanzten in der Oberfrankengarde

Rund 400 Personen bevölkerten den Saal und die Vorhalle

Im Einsatz waren ca. 80 freiwillige Helfer in allen Bereichen

41 Kuchen wurden gebacken


Tafel am Ortseingang steht

Die große Hinweistafel am Ortseingang steht. Vielen Dank an die Gemeinde und an das Straßenbauamt. Danke an alle fleißigen Helfer für das Kleben, Transportieren und Aufstellen! 

 

Wir wünschen unseren Gästen viel Spaß in der Faschingshochburg Steinwiesen!

 

Steinwiesen Helau


Jürgen Deuerling erhält den Till – viele Ehrungen des Fastnachtverbandes und der Faschingsgesellschaft


Eine Verleihung des höchsten Verdienstordens des Fastnachtverbandes Franken konnte der Vorsitzende der Öffentlichkeitsarbeit im Faschingsverband Franken, Bezirk Oberfranken, Axel Hübner im Rahmen des 22-jährigen Jubiläums der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) vornehmen. Jürgen Deuerling erhielt den „Till von Franken“ in Silber. Diese Auszeichnung stellt den Kopf des Till Eulenspiegel mit der Narrenmütze dar. Der Orden „Till von Franken“ wird nur an ehrenamtlich tätige Karnevalisten, die sich um die fränkische Fastnacht besondere Verdienste erworben haben, verliehen. Jürgen Deuerling ist Gründungsmitglied in der FGS, seit 1997 als Elferrat und Elferratssprecher tätig. Zweimal war er bei „Franken sucht des Supernarr“ mit seiner Truppe dabei. Seit 2016 trägt er als zweiter Vorstand Verantwortung. Zusammen mit seiner Frau Manja repräsentierte er bereits zweimal als Faschingsprinz den Steinwiesner Fasching.

 

Verdienstorden und Verdienstnadel

 

Um die Pflege der Fastnacht und Erhaltung fastnachtlichen Brauchtums haben sich einige Personen aus der FGS besonders verdient gemacht. Sie erhielten aus der Hand von Axel Hübner den Verdienstorden des Fastnachtverbandes Franken.

 

Gudrun Kämpfer steht seit 2001 mit den Dorfratschn auf der Bühne, kümmert sich als Vertrauensperson um die Tanzgruppen und Garden, hilft im Schminkteam und der Kaffeeküche und ist seit 2008 dritte Vorsitzende

 

Frank Höhn kümmert sich um die Licht- und Tontechnik, sitzt am Mischpult und ist seit vielen Jahren als Regisseur verantwortlich für die Büttenabende. Seit 2011 ist er Kassier und 2015/16 war er mit seiner Frau Carina Faschingsprinz.

 

Christian Kremer ist länger als 15 Jahre eine der tragenden Säulen der Büttenabende. Egal ob Aufbau, Bühnenbau, Licht- und Tontechnik, er ist überall zu finden. Viele Jahre war er Mitglied des Steinwiesner Viergesangs und steht nun seit drei Jahren in der Bütt. Prinz war er in der Session 2014/15.

 

Die Verdienstnadel in Gold konnte Herbert Wessel in Empfang nehmen. Seit 1997 ist er als Elferrat dabei. Seit 2008 ist er Kassenprüfer und bei Aufführungen des Elferrats immer dabei. Dreimal war er bereits Faschingsprinz, 2004, 2005 und 2006.

 

Sessionsorden

 

Axel Hübner freute sich, auch einige Sessionsorden an verdiente FGS-Narren verleihen zu können.

 

Günter Baaser war 2001/2002 Faschingsprinz, seitdem ist er als Elferrat aktiv. Aufbau, Wagenbau, Ausschank oder Bratwurstbude, auf ihn ist bei den Arbeiten immer Verlass.

 

Andreas Müller moderiert zusammen mit Jürgen Feil seit vielen Jahren die Büttenabende. Er trat beim Viergesang auf und unterhielt mit Sketchen das Publikum immer auf das Beste.

 

Auszeichnungen und Ehrungen der Faschingsgesellschaft

 

Präsident Wieland Beierkuhnlein dankte verdienten FGS-lern für ihren immerwährenden Einsatz und zeichnete Walter Beck und Lothar Höhn mit dem Verdienstorden der FGS aus. Walter Beck ist seit den Gründungsjahren der FGS beim Aufbau und Technik tätig. Viele Jahre half er in der Bar und fährt beim Umzug das Kinderprinzenpaar durch die Straßen. Außerdem kümmert er sich um die Pflege des Gläserbestandes und des weiteren Inventars.

 

Lothar Höhn ist Mitbegründer, Herz und Kopf der FGS Technik-Crew. Handwerkliches Geschick und Erfahrung geben ihm die natürliche Autorität als „Papa“ der Crew.

Ehrungen für die Gründungsmitglieder der Faschingsunion am 28. November 1991, aus der dann 1996 die FGS entstanden ist.

 

Vom Sportverein Steinwiesen Reinhard Wiedel, Manfred Beckstein, Dieter Schaar und Josef Hümmer (bereits verstorben)

 

Vom Lügensagerverein Rudi Bienlein (bereits verstorben), Günter Küfner, Hans Franz, Reinhard Beierkuhnlein, Wolfgang Kämpfer und Stefan Hümmer.

 

Sessionsorden, Verdienstorden und Verdienstnadel – diese Männer und Frauen erhielten aus der Hand von Axel Hübner (3.v.li) ihre Auszeichnungen. Rechts Bürgermeister Gerhard Wunder, links das Prinzenpaar 2017/18 Tamara und Sven.

 

 


Rathaussturm in Steinwiesen

Alle Jahre wieder warten alle Narren in Steinwiesen darauf, dass sich beim Rathaussturm das neue Prinzenpaar der närrischen Gemeinde vorstellt. Jedes Mal ist es eine Überraschung und auch in diesem Jahr begeistern Prinz Robert II und Prinzessin Anna II ihre närrischen Untertanen. Sie sind insgesamt eine närrische Familie, war doch der große Sohn Hannes bereits vor zwei Jahren Kinderprinz und der kleine Sohn Moritz vertritt in diesem Jahr zusammen mit Prinzessin Ida als Kinderprinzenpaar die Farben der Faschingsgesellschaft. Doch bevor sie den ersten Bürgermeister Gerhard Wunder sozusagen seines Amtes entheben und den Rathausschlüssel entgegennehmen konnten, übergaben das bisherige Prinzenpaar Tamara I. und Sven I. sowie das Kinderprinzenpaar Lisa I. und David I. die Amtsgeschäfte an die neuen Hoheiten. Schon in der Antrittsrede von Robert II. und Anna II. wurde schnell klar, dass sie mit den „Gemaageldern“ so einiges vorhaben, einen Personenlift z.b. hinauf zum Mühlberg, damit niemand mehr auf den vielen Stufen liegenbleibt und wenn der Bürgermeister „nei die Quää kümmt“, dann „schuggn sa nei en Baaschwäh“.

 

In seiner Proklamation begrüßte der Präsident der Faschingsgesellschaft, Wieland Beierkuhnlein, alle Narren aus nah und fern, vor allem die Rodachtalbürgermeister. Aus Wallenfels Jens Korn, der im „Wasserbouch“ Gleiße verlegen und an die Floße Räder montieren soll, um die Floße nach Wallenfels zu bringen. Denn einen Floßteich bekommt er nie, vielleicht sollte er dafür ein „Löschwasserrückhaltebecken“ beantragen und dann immer an den Floßterminen überprüfen. Die unendliche Geschichte mit der Ortsumgehung in Zeyern musste sich Norbert Gräbner aus Marktrodach anhören. Zwar geht es jetzt weiter, aber auf eine Linie mit Stuttgart 21 und dem Airport Berlin muss er sich schon stellen lassen. Natürlich bleib auch der Hausherr Gerhard Wunder nicht verschont und wird mit der „GastfreundlIchkeit“ belohnt.

 

Nicht nur die Narren aus Steinwiesen, die hübschen Mädchen der Garden und der attraktive Elferrat sind beim Rathaussturm angetreten, auch die Nurner Kneipenstürmer trauten sich in die Zivilisation. Bei ihren stört nun kein Tourist die Ruhe, denn Ferienhäuser gibt es keine mehr in Nurn am See. Musikalisch unterstützt wurden die Narren vom „reigschlaften“ Musikant aus Wallenfels, dem „Lasse“ (Lars Fischer).

 

Am Anfang hatte Bürgermeister Gerhard Wunder alle Narren im „Lügentempel des Rathauses Steinwiesen“ begrüßt und besonders die neue junge Garde bewundert. Norbert „Nobby“ Gräbner aus Marktrodach begründete die Verzögerung in Zeyern damit, dass bei diesem Jahrhundertsommer die Baufirmen hitzefrei hatten und erst bei Kälte wieder arbeiteten. Niveau nach Steinwiesen bringen, das wollte Jens Korn aus der Stadt Wallenfels – Lars „Lasse“ Fischer mit Musik und er selbst mit Worten. Auch suche er als Bewohner des „Genussortes Wallenfels“ in Steinwiesen bisher vergebens kulinarische Spezialitäten.

 

Ehrung für Reinhard Wiedel

 

Die nun aktive Prinzessin Anna II. überreichte an Reinhard Wiedel den Sessionsorden des Fastnachtverbandes Franken für Fördermitglieder.

 

Hinweise

Am 16.11.18 findet die JHV der FGS in Gasthof Grüner Baum statt

Prinzentreffen am 6.1.19 in der Kulturhalle

Büttenabende am 8. und 9.2.19 in der Kulturhalle

Büttennachmittag am 10.2.19 in der Kulturhalle

Faschingsumzug am 3.3.19

 

Bericht & Bilder: Susanne Deuerling