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Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS)
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  1. Aktuelles

EINLADUNG ZUR AUSSERORDENTLICHEN MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES FÖRDERVEREINS

Hiermit lade ich herzlich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Steinwiesener Fasching am Mittwoch, 29.04.2026, 19:00 Uhr ins Gasthaus Grüner Baum in Steinwiesen ein.

  

Tagesordnung:

  1.  Neue Satzung zur Eintragung als e.V. – Anmerkungen des Amtsgerichts Coburg
  2.  Sonstiges

 Im Anhang als Anlage 1 findet ihr den Vorschlag für die neue Satzung mit den eingearbeiteten Anmerkungen des Gerichts.

  

Mit freundlichen Grüßen

  

Sven Schuster

 

DIE SATZUNG GING DEN MITGLIEDERN DES FÖRDERVEREINS AM 20.04.2026 PER POST ZU.

 

 



Nachruf

Mit großem Bedauern hat die Faschingsgesellschaft Steinwiesen die Nachricht vom Tod von Ingrid Wich (geb. Schneider) erhalten.
Ingrid war ein Steinwiesener Urgestein und die erste Faschingsprinzessin nach dem Krieg. 


Zusammen mit Josef Beiergrößlein (verst. 2013) regierte sie in der Faschingssession 1948/49 als „Seine Tollität Josef I. und Ihre Lieblichkeit Ingrid I.“ das Steinwiesener Narrenvolk.


Anlässlich des 22-jährigen Bestehens der FG-Steinwiesen, verbunden mit dem Jubiläum „70 Jahre Prinzenpaare in Steinwiesen“, durften wir sie 2018 zum Jubiläumsabend in unserer Mitte begrüßen. Sichtlich stolz trug sie als Erste den Sonderorden der FG-Steinwiesen.


Menschen wie sie prägten das Faschingsbild in Steinwiesen, damals und heute! Dafür schulden wir ihr Dank und Anerkennung.
Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft und können versichern, dass wir „unsere“ erste Prinzessin mit Sicherheit nicht vergessen werden!


Im Namen der Faschingsgesellschaft Steinwiesen
Sven Schuster, Erster Präsident



Till von Franken für Christian Kremer – Verdienstorden verliehen

Fasching, Fastnacht, Karneval – das bedeutet viel Spaß, viel Arbeit und sehr viel ehrenamtliches Engagement. Auch Steinwiesen würde als Faschingshochburg nicht so dastehen, wenn es die vielen fleißigen Helfer nicht gäbe. Um die Pflege der Fastnacht und Erhaltung fastnachtlichen Brauchtums haben sich einige Personen aus der FGS besonders verdient gemacht. Sie erhielten die Ehrung aus der Hand der Beiräte im Bezirk Oberfranken des Fastnacht-Verbandes-Franken (FVF), Klaus Wicklein und Wieland Beierkuhnlein.

 

Till von Franken

Eine Verleihung des höchsten Verdienstordens des Fastnachtverbandes Franken konnte Wieland Beierkuhnlein in Steinwiesen vornehmen. Christian Kremer erhielt den „Till von Franken“ in Silber. Diese Auszeichnung stellt den Kopf des Till Eulenspiegel mit der Narrenmütze dar. Der Orden wird nur an ehrenamtlich tätige Karnevalisten verliehen, die sich um die fränkische Fastnacht besonders verdient gemacht haben. Christian Kremer hat 20 Jahre lang den Büttenabend in verantwortlicher Position organisiert. Viele Jahre unterhielt er als Büttenredner und als Teil des Steinwiesener Viergesangs die Narren. Er schreibt Büttenreden für den Nachwuchs und ist zusammen mit Andi Müller Moderator im Büttenabendprogramm. Mit seiner Prinzessin Yvonne regierte er die Steinwiesener Narren als Prinz Christian I. in der Session 2014/15.

  

BDK-Verdienstorden in Silber des Fastnacht-Verbandes-Franken (FVF) zweithöchste Auszeichnung des FVF

Jürgen Deuerling hat den Verein von Anfang an geformt und geprägt. Er ist Gründungsmitglied, seit 30 Jahren dabei und von Anfang an aktiver Elferrat. Von 2016 – 2025 war er zweiter Vorsitzender, trug die Hauptverantwortung beim Faschingsumzug von der Planung bis zur Durchführung. Als Prinz Jürgen repräsentierte er zusammen mit seiner Frau Manja zweimal als Prinzenpaar den Steinwiesener Fasching, 2010 und 2013.

  

Verdienstorden des Fastnacht-Verbandes Franken

Anna Feil trainiert seit 2007 die Kindergarde, war vorher aktiv in der Prinzengarde und trainierte bis 2019 das Tanzmariechen. Sie hat in all den Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Kleinsten in der FGS für den karnevalistischen Tanzsport begeistern. Aktiven Sprecherin 2022- 2024, In der Session 2018/19 Prinzessin Anna II. regierte sie zusammen mit Prinz Robert II. das Narrenvolk.

 

Frank Smettane betreut mit Frau Ramona seit vielen Jahren den Jugendelferrat und die Zeremonienmeister. Er war jahrelang Elferrat, ist Vereinsfotograf und war in der Session 2019/20 mit seiner Frau Ramona das Steinwiesener Prinzenpaar.

 

Bilder und Text: Susanne Deuerling

 


Faschingsgesellschaft bringt Rückblick und Vorschau für die närrische Zeit – Anna-Sophia Beyer als neue Schriftführerin gewählt

Erster Vorsitzender Sven Schuster gab nach der Begrüßung bei der Mitgliederversammlung der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) die aktuelle Mitgliederstatistik bekannt. Schuster ging auf die Aktivitäten der letzten Session ein, hier war besonders erwähnenswert das Prinzentreffen in Heroldsbach, die Auftritte von Jugendelferrat und Tanzmariechen bei der Oberfränkischen Nachwuchssitzung in Bayreuth sowie das Büttenwochenende in der neuen Kulturhalle. Letzteres war schon eine kleine Herausforderung gewesen. Es gab zwei Workshops und den Kabarettabend mit Ines Procter, der ein voller Erfolg wurde. Genauso wie der „letzte Tanz“ mit den Ghostriders. Die neue Session 2025/2026 wurde eingeläutet vom Faschingsgottesdienst des Landkreises in Küps sowie der Oberfränkischen Faschingseröffnung in Stadtsteinach, bei beiden war man vor Ort. 

Los gings in Steinwiesen dann am 11.11. mit dem Rathaussturm, wo das Prinzenpaar Prinz Michael I. und Prinzessin Magdalena I. sowie das Kinderprinzenpaar Toni I. und Anna III. die Regentschaft übernahmen. Die Termine in dieser Faschingssaison gab Schuster wie folgt bekannt. Am 6. Januar Oberfränkisches Prinzentreffen in Tirschenreuth, 17.01. F.I.G.G.E.N – Tanz, 18.01. Oberfränkische Narren-Nachwuchs-Sitzung in Schönwald, 24.01. Tanz der Feuerwehr, vom 30.01 – 01.02. Büttenwochenende, 6. Februar Kappenabend Gartenbauverein, 07.02. SV Faschingstanz, 08.02. SV Kinderfasching, 13.02. SV Kappenabend, 14.02. Kriegertanz, 15.02. Faschingsumzug, im Mai Vereinsabend mit Ehrungen. 

Neuwahl der Schriftführerin
Nachdem der bisherige Schriftführer Christian Müller das Amt aus beruflichen Gründen nicht weiterführen konnte, war eine Neuwahl erforderlich. Einstimmig wurde Anna-Sophia Beyer zur neuen Schriftführerin gewählt. 

Informationen und Sonstiges
Den Kassenbericht gab Kassier Frank Höhn, Kassenprüferin Silja Rehwald bescheinigte eine einwandfreie Buchführung und bat um die Entlastung. 

Als Information zu den Büttenabenden gab Vorsitzender Sven Schuster bekannt, dass der Kartenvorverkauf am 6. Dezember startet, Karten sind erhältlich bei Wieland Beierkuhnlein im Fritzla. Bei den Büttenabenden wird der bekannte Kabarettist Klaus Karl-Kraus auftreten. Nadine Hopf und Clarissa Wich informierten über den Stand des Büttenabend-Programms, man wolle sich auf höchstens fünf Stunden einspielen, das Programm wird bunt, lustig und schön, musikalisch dabei ist natürlich der fantastische Ali. Es wurde außerdem eine neue Bütt angeschafft.  

Grußworte kamen von Rainer Deuerling für den Sportverein, Christian Kremer für die Feuerwehr und Roland Kuhnlein (Elvis) für die Soldaten- und Reservistenkameradschaft. Sie sicherten ihre Unterstützung zu und luden gleichzeitig zu ihren Veranstaltungen ein. 

Bild und Text: Susanne Deuerling


Neues Prinzenpaar „von auswärts“, aber mit Steinwiesener Wurzeln – Prinz Michael I. und Prinzessin Magdalena I. regieren mit neuem Leitenscheißer-Zepter

Alles neu macht der Mai – nein, in Steinwiesen macht alles neu der 11.11. und zwar beim Rathaussturm. Wieder mal war es das am stärksten gehütete Geheimnis im ganzen Ort – die Namen des neuen Prinzenpaares der Session 2025/2026. Und wieder einmal brodelte die Gerüchteküche. Was wurden da für Namen genannt, aber keiner hatte diese beiden auf dem Schirm. Prinz Michael I. und Prinzessin Magdalena I. sind zwar mit Steinwiesen sehr verbandelt, aber leben eigentlich in Heilbronn. Doch die Wurzeln der Prinzessin liegen hier in diesem Frankenwaldort, sie stammt aus der ehrwürdigen Familie Dietz, dem Schneidmüller aus der Schwarzmühle, besser bekannt als die Ballersmühle. Eng verwandt mit den Faschingsnarren der Familie Höhn ist sie genau so faschingsbegeistert und hat ihren Mann Michael angesteckt. Beide strahlen eine Fröhlichkeit aus, die man regelrecht spürt. Natürlich gibt es auch ein neues Kinderprinzenpaar. Nachdem in der letzten Session Prinz Paul II. und Prinzessin Elli I. einen tollen Job gemacht haben, übergaben sie nun das Zepter an Prinz Toni I. und Prinzessin Anna III. Auch Toni kommt aus der Familie der Sonntags und spielt Posaune, Prinzessin Anne ist Gardemädel und ihr Vater bekannt als Paresi. 

Ein Kinderprinzenpaar ist eigentlich immer gleich gefunden. Doch der Weg zum „großen“ Prinzenpaar war weit und mit vielen Steinen gepflastert. Präsident Sven Schuster beschrieb in eindringlichen Worten die dramatische Suche nach einem Prinzenpaar für diese Session. Die langen Nächte, ausgefüllt mit Hoffnung, in den Namenslisten des Ortes etwas zu finden oder das Durchstreifen der Gassen nach einem geeigneten Paar. Man kroch in alle Löcher und Gruben, fragte sogar in den Nachbardörfern, außer in Wallenfels, das wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Nichts, einfach nichts war zu finden. Zwar hätte man potentielle Prinzessinnen gehabt, aber keinen Prinzen. Erschöpft stiegen die wackeren Mitglieder des Präsidiums sogar in die Katakomben des Grünen Baumes hinab, doch auch in den alten Schriften gab es keinen Hinweis auf irgendwelche Nachkommen der alten Steinwiesner Narrenfamilien. Doch dann, als man die Hoffnung schon fast aufgab, wurde der Wunsch doch noch wahr – es gibt ein neues Steinwiesener Prinzenpaar. War es Zufall oder Schicksal, dass sich die Wege der Faschingsgesellschaft mit Michael und Magdalena Hudasch in Coburg beim Open-Air der Fantastischen Vier gekreuzt haben? Egal, jetzt sind sie da und regieren in Steinwiesen die Narren. Sie übernehmen die Schlüsselgewalt im Rathaus und auch die leeren Kassen, wie Bürgermeister Gerhard Wunder so sehr betonte. Wie sagten die beiden in ihrer Antrittsrede? „Wir haben uns nach einer schlaflosen Nacht entschieden, wir machen den Job und wir werden ihn lieben.“

Ein neues Prinzenpaar braucht ein neues Zepter Und da hatte Präsident Sven Schuster so „ganz zufällig“ eines dabei. Das silberne Prinzenzepter besticht mit einem heiligen Leitenscheißer, der auf der Spitze sitzt. Der Schutzpatron und tapfere Hüter der Steinwiesener und ihrer Grenzen steht für Bodenständigkeit, Ruhe in stürmischen Zeiten, Gelassenheit in jeder Lage und für den Mut, einfach mal loszulassen. Und er hält die Wallenfelser fern. Und wer den Leitenscheißer trägt, der trägt Verantwortung für Humor, Zusammenhalt und das unzertrennliche Band der Liebe zu Wallenfels.

Ehrenpräsident Wieland Beierkuhnlein konnte es auch nicht lassen, beim Rathaussturm für seine neue Parteiliste zu werben. Mit seiner Partei, der „F G S“ tritt er an, das Prinzenpaar als Spitzenkandidaten, die Garde als „Gemaarat“ und der Bauhof wird durch den Elferrat verstärkt. Als Kämmerer setzt er den Kassier Frank Höhn ein, er hat es drauf, Geld aufzutreiben. Die Vorstandschaft der FGS kümmert sich schließlich um jeden Scheiß, da ist die Kläranlage gut zu bedienen. Die Kolonien auf den Höhen sollen sich selbst verwalten mit der Frankenwaldgarde und den Kneipenstürmern. „Drum wählt mit Herz und Verstand die FGS – die Spaß Partei, dann ist die Trübsal gleich vorbei“.

Auch Bürgermeister Gerhard Wunder ergriff das Wort – vielleicht bei seinem letzten Rathaussturm? Er habe in den letzten 30 Jahren noch nie so viel „Scheiß“ gehört, aber er freut sich auf die Zeit und im nächsten Gemeinderat sitzt sowieso der halbe Elferrat, da ist dann das ganze Jahr Fasching. Auch Norbert (Nobbi) Gräbner aus Marktrodach war wieder da, seit 29 Jahren gehört er dazu und wird auch im nächsten Jahr wiederkommen, dann aber als Privatperson. Zur Unterhaltung trug der fantastische Ali mit seiner „Quetschn“ bei und den Abschluss des närrischen Abends feierte man im Gasthof Grüner Baum bei Bratwurst und Kraut, stimmungsvoller Musik und mit vielen Narren, die sich auf diese Session 2025/2026 so richtig freuen.

Bilder und Text: Susanne Deuerling


Am 11.11. herrscht wieder Ausnahmezustand in der Faschingshochburg Steinwiesen

Es ist wieder soweit, die Narren stehen in den Startlöchern, die Tage werden gezählt, bis es endlich wieder los geht. In den Rathäusern bringt man das Vermögen in Sicherheit, die Schlüssel werden widerstrebend aus den Schränken geholt und geputzt und alle bereiten sich auf ein Datum vor: den 11.11., den Beginn der närrischen, der fünften Jahreszeit.

 

Auch in Steinwiesen steigt die Vorfreude auf diesen Tag, gibt es doch viele, die schon darauf hin fiebern. Da werden bereits Gardetänze geübt, die eine oder andere Rede entworfen und sich Gedanken gemacht, wer in diesem Jahr die Prinzenpaare sein könnten. Das Kinderprinzenpaar steht schon fest und bereitet sich vor. Doch um das „große“ Prinzenpaar wird wie alle Jahre ein Geheimnis gemacht. Gibt es eins oder wurde noch keines gefunden? Wer könnte es diesmal machen? Sind die Paare aus den letzten Jahren eigentlich noch zu toppen? – das sind nur einige der Fragen. Antworten gibt es traditionsgemäß wirklich erst am 11.11 beim Rathaussturm.

 

Und so lädt die Faschingsgesellschaft Steinwiesen alle Narren und die, die es werden wollen, zum Rathaussturm am 11.11. um 19.11 Uhr ein. Marsch mit dem Elferrat, den Garden, Prinzenpaaren und vielen Gästen wird vom Grünen Baum zum Marktplatz sein. Dort gibt es ein kleines Programm mit der Übergabe der Rathausschlüssel durch Bürgermeister Gerhard Wunder. Und natürlich die Vorstellung des neuen Prinzenpaares. Auch für Getränke ist bestens gesorgt. Anschließend findet der Faschingsauftakt mit Live-Musik mit dem fantastischen „Ali“ im Gasthof Grüner Baum statt. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, die fünfte Jahreszeit mit einem großen „Steinwiesen Helau“ zu begrüßen.

 Text: Susanne Deuerling

 


Die närrische Putzfraa Ines Procter begeistert mit ihrem Soloprogramm „I don‘t kehr!“ – vollbesetzte Halle nun „komplett sauber“

Ob Putzen wirklich nötig ist und ob man es manchmal nicht lieber bleiben lassen sollte, darüber philosophierte die närrische Putzfraa Ines Procter in der neuen Kulturhalle in Steinwiesen. Z. B. sollte man die Fenster nur putzen, wenn man schöne Nachbarn hat. Der Schock könnte zu groß sein. Besser ist es, sich an die Anweisungen aus der Kinderzeit zu halten: „Hände weg vom Putzschrank“, was Ines heute noch gerne beherzigt. 

Tipps geben, ob gefragt oder ungefragt, das ist auch so ein Ding von Ines Procter. Eine neue Kulturhalle schön und gut, aber noch ist Luft nach oben, es fehlt nämlich eine Toilette im Künstlerbereich. Gott sei Dank ist die Autowerkstatt daneben, da kann man auch gehen, aber nur während der Öffnungszeiten. Da las sie gleich Bürgermeister Gerhard Wunder in der ersten Reihe die Leviten. Genau wie Telekommitarbeiter Andy, der angestarrt wurde wie ein Marsmensch, denn „eigentlich dachte ich, da arbeitet keiner mehr, bei Anruf nur Warteschleife, dann wird aufgelegt“. Apropos Warteschleife, die Gehirnschleifen mancher Menschen gehören öfter geputzt, damit so absurde Ansichten wie vegan mit nachgebauten Essen nicht überhandnehmen. „Ich käme auch nicht auf die Idee, einen Salatkopf aus Hackfleisch bauen zu wollen“, lästerte die Putzfraa frech. Aber man muss aufpassen, dass man im Gehirn nicht zu viel wegputzt, sonst bleibt nix mehr übrig. 

Hat jemand schon einen Bürgermeister wie einen Delphin kichern gehört? Gibt es nur bei Ines Procter. Allerdings musste Herbert Wessel helfen, allein hätte es Bürgermeister Wunder nicht geschafft, beim Lied über die Silberfischchen ein Solo zustande zu bringen. „Silberfischchen sind mir sehr ähnlich, nachtaktiv, lichtscheu und Zuckersüchtig“, erklärte Ines Procter in ihrem Lied. Nach dieser erfrischenden Gesangseinlage lehnten sich vor allem die Mütter seufzend zurück und lauschten den innigen Worten von Ines, die die schlimmste Zeit im Leben einer Mutter beschreibt: Nämlich dann, wenn die endlich ausgezogenen Kinder wieder heimkommen. Jetzt wissen sie alles besser, benehmen sich, als wären sie die Mutter und stehen mit gezücktem Zeigefinger an der Tür, wenn man nach einer feucht-fröhlichen Nacht endlich das Schlüsselloch gefunden hat. Vor allem an diesen Tagen, an denen man locker flockig in den Tag startet und die Milch die gleiche Idee hat, das weiß man gleich, heute wird das nix. Da hilft nur eine „Happy Uhr-Zeit“ mit Aperol, so wie im Lied „1000 Aperol – und niemals war ich so voll!“ anschaulich beschrieben. 

Dating im Alter
Doch wer Ines Procter bucht, der bekommt nicht nur die Putzfraa, sondern auch eine Dame, die sich „in der Welt auskennt“. Und da gibt es so einiges zu berichten, Ein Beispiel ist der „Mittelspurschleicher“, den Ines Procter genauso gern mag wie veganes Essen oder trübselige Menschen. Dieser ist massiv verbreitet, da die Meinung, rechts fahren nur die LKW, wild um sich greift. „Das sind Fake-News, man darf auch rechts (fahren)“ und über diese Problematik gab es auch ein Lied „Vor mir der Schleicher, in der Birne ist er weicher“. Doch es gibt Wichtigeres im Leben, Dating im Alter zum Beispiel. Wobei, das erfordert viele Vorbereitungen, denn im Alter herrscht bei vielen die „Muffinsfigur“ vor. Dabei gibt es am „mittleren Ring“ eine Spur mehr und manchmal ist sie als Haltegriff für Männer zu gebrauchen. Am besten haben es Frauen 50+ auf Festen wie dem Oktoberfest, da zieht man Dirndl an und kann drunter viel verstecken. Einlagen für unten, damit die „Tröpfla“ nicht auffallen, die beim Lachen immer mal entweichen, acht Stück halten warm und man sitzt hoch und weich. Es gibt Ü50 Partys, aber bei solchen Resterampen gibt es nicht viel zu gewinnen, auch bei online-Dating wird zu viel gelogen. „Mann und Frau haben eben verschiedene Vorstellungen, wenn man Jung ist, will der Mann keine und die Frau eine feste Beziehung. Aber im Alter ist es anders, Frauen wollen ihre Ruhe, Männer einfach irgendwo unterkommen“. 

Etwas zum Mit- und Nachdenken
Neben den vielen Highlights, über die alle im Saal herzhaft lachen konnten, gab es auch einige leise, nachdenkliche Töne von der Bühne herab. Der Zusammenhalt unter den Frauen, der oftmals nicht da ist, weil man Stutenbissig ist oder es gilt, immer Besser, Stärker und Schneller zu sein, als die anderen. Immer vornedran, immer in der Angst, nicht mithalten zu können. Mit Humor geht das alles viel einfacher, denn wer Humor hat, der hat auch Verstand. Sich nicht verbiegen, nicht soviel nachdenken und am Humor arbeiten, denn „Lachen ist die schönste Art, Zähne zu zeigen“

Zu Beginn dieses humorvollen Abends hatte der Vorsitzende der Faschingsgesellschaft, Sven Schuster“ die Besucher in humorvoller Art begrüßt und gleich mit unbarmherzigen Witzen eingedeckt. Für Putzfraa Ines Procter hatte er nur lobende Worte und mit dem Präsidenten des Fastnacht-Verbandes-Franken, Marco Anderlik, und Bürgermeister Gerhard Wunder konnte er hochrangige Narren in der Kulturhalle Steinwiesen begrüßen. Er machte auch gleich Werbung für die Büttenabende am 30. und 31. Januar 2026, wo man als Stargast den Kabarettisten Klaus Karl-Kraus (KKK) erwarten werde. Die Bewirtung der Veranstaltung hatte die Faschingsgesellschaft übernommen, mit lauter Putzfraan an der Essenstheke, hübschen Mädchen der Garde an der Bar und den feschen Zeremonienmeistern in der Garderobe. Im Ausschank standen einigermaßen ansehnliche Männer, sodass niemand Hunger und Durst leiden musste. 

Bilder und Text: Susanne Deuerling




Die närrische Putzfraa Ines Procter präsentiert ihr Soloprogramm „I don‘t kehr!“ in Steinwiesen

Wer kennt sie nicht, die närrische Putzfraa aus der Kultsendung „Fastnacht in Franken“. Ines Proctor gastiert nun in der Kulturhalle in Steinwiesen und präsentiert ihr Soloprogramm „I don’t kehr!“ Möglich macht diesen Auftritt am Freitag, den 31. Oktober 2025 mit Beginn um 19.00 Uhr der Förderverein Steinwiesener Fasching und die Faschingsgesellschaft Steinwiesen. Ein Highlight nicht nur in der närrischen fünften Jahreszeit. Für einen unterhaltsamen Abend ist Ines Procter zuständig und für das leibliche Wohl sorgen die Steinwiesener Narren. 

Eigentlich ist es ja kein richtiges Soloprogramm, denn es stehen ja abwechselnd zwei Frauen auf der Bühne, einmal Ines und einmal die Putzfraa. Genau wie in ihren letzten zwei Soloprogrammen „So ein Draag“ und „Verputzt“. Und gerade deshalb ist die Künstlerin so froh, dass sie mindestens zu zweit sind und sich so die Arbeit aufteilen können. Ines Procter vs. närrische Putzfraa - Auch in ihrem neuen Programm „I don‘t kehr!“ wird alles wieder von beiden bestritten, sowohl Ines als auch die Putzfraa geben natürlich ihr Bestes. Und wenn man liest, was Ines Procter selbst über sich und ihr Programm sagt, dann ist die Spannung und vor allem die Vorfreude sehr groß.

Was sagt Ines selbst über ihr Programm:
Mittlerweile in der „Blüte der Abnutzung“ angelangt, hat man im Kopf endlich alles richtig zusammen und gut einsortiert, doch schon beginnt äußerlich der körperliche Zerfall, das erscheint einem total verKEHRt. Schön ist jedoch der Umstand, dass man sich im „zunehmenden Alter“ einfach nur noch denkt: „I don‘t kehr!“, auf fränkisch: „Des is mir Wurscht!“, denn nicht alles ist einem die Aufregung wert. Wo man sich bislang ständig auf der Überholspur befunden hat, genießt man es mittlerweile, auch mal andere an sich vorbeiziehen zu lassen, oder macht manchmal sogar spontan eine KEHRtwende. Wir reden über die Tücken und körperliche Veränderungen Ü 50, über Dating auf der Resterampe, den Mut zur Lücke, vor allem für sich selbst und einiges mehr, ... Denn auch wenn Schweigen Gold ist, rede ich gerne mal mit Silberfischchen :) ... aber am liebsten natürlich mit euch. Freut euch auf einige neue Gedanken aus Alltagsbeobachtungen und ganz sicher auf kein einziges Wort über Politik, denn die kann man eh nicht witziger reden, als sie es ohnehin schon ist. Wie ihr seht, zu kehren gäb‘s genug … für jeden vor seiner eigenen Tür …aber an diesem Abend treffe ich alle VorKEHRungen für einen sauberen und lustigen Abend.

Karten gibt es noch bei
VR Bank Wallenfels, Hauptstr. 1, 96346 Wallenfels
Foto Dölling, Bahnhofstraße 8, 96317 Kronach
Fritzla, Nordhalbener Straße 2, 96349 Steinwiesen
Kosten Vorverkauf 24 Euro, Abendkasse 28 Euro.

 

Bericht und BIld: Susanne Deuerling



Markus Hopf neuer 2. Vorsitzender der Faschingsgesellschaft

Eine Versammlung der Faschingsgesellschaft Steinwiesen jetzt mitten im Sommer ist eher ungewöhnlich. Aber diese außerordentliche Mitgliederversammlung war notwendig geworden, da der bisherige zweite Vorsitzende Jürgen Deuerling sein Amt zur Verfügung gestellt hatte und nach der Satzung nun eine Neuwahl für diesen Posten stattfinden musste. Vorsitzender Sven Schuster hatte deshalb in den Grünen Baum eingeladen und dankte zu Beginn Jürgen Deuerling für das jahrelange Wirken für den Steinwiesener Fasching. Deuerling ist Gründungsmitglied der FGS und seit 2016 trug er als zweiter Vorstand Verantwortung. Zusammen mit seiner Frau Manja repräsentierte er bereits zweimal als Faschingsprinz den Steinwiesner Fasching. 2018 erhielt er vom Fastnachtsverband Franken die höchste Auszeichnung, den „Till von Franken“. Der scheidende zweite Vorsitzende wird der Faschingsgesellschaft auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sein Nachfolger als zweiter Vorsitzender wurde mit nur zwei Gegenstimmen Markus Hopf. Dieser ist seit 2008 Mitglied in der FGS, aktiv als Elferrat und bei Sketchen oft zu sehen. Sein handwerkliches Geschick ist unverzichtbar für das Team. Er leitet als ausgebildeter Übungsleiter die Prinzengardemädel beim Tanzen an. 2024 erhielt er den Verbandsorden des Fastnachtverbandes Franken.

Infos und Termine
Vorsitzender Sven Schuster ging darauf ein, dass man in Zukunft die Ehrungen der Faschingsgesellschaft aufteilen werde. Beim Büttenabend werden nun nur die großen Ehrungen wie der Till von Franken, Verdienstorden u.ä. verliehen. Die anderen Ehrungen, Ehrennadeln, Auszeichnungen usw. erfolgen beim Vereinsabend, der nun jährlich durchgeführt wird.

Folgende Termine gab Schuster bekannt:
20. September  Musikkabarett mit „Häisd’n daisd vom Mee“, Veranstalter RV Concordia Steinwiesen, Vorverkauf ab sofort beim Fritzla und der Esso Tankstelle Steinwiesen, Infos bei Hans Franz 0172 90 65 257
28. September  Büttenredner Workshop mit der Putzfraa Ines Procter, bei Interesse bei Sven Schuster melden
31. Oktober      Solo Programm Ines Procter in der Kulturhalle, Vorverkauf beim Fritzla, Steinwiesen, Foto Dölling Kronach, VR Bank Wallenfels
8. November  Faschingsgottesdienst der Faschingsfreunde Landkreis Kronach in Küps
11.November Rathaussturm in Steinwiesen mit anschließender Einkehr im Grünen Baum
14. November  Jahreshauptversammlung im Grünen Baum
6. Januar 2026  Oberfränkisches Prinzentreffen in Tirschenreuth
30. Januar – 1. Februar 2026 Büttenwochenende
15. Februar 2026 Faschingsumzug

 

Bildbeschreibung
FGS Vorstände: Mit Markus Hopf als neuen 2. Vorsitzenden (Mitte) ist die Führung der FGS wieder vollständig, links Vorsitzender Sven Schuster, rechts 3. Vorsitzender Pascal Ströhlein

 

Bild u. Text: Susanne Deuerling


Impressionen vom Vereinsabend


Dance-Workshop in Steinwiesen

Zum ersten Dance Workshop mit dem Schwerpunkt „Showtanz“ lud die Faschingsgesellschaft Steinwiesen am vergangenen Samstag.

 

Der Aufruf ging an alle Tanzbegeisterte ab 13 Jahren und viele Jugendliche und junge Frauen sind dem Ruf gefolgt. Zu Beginn ließ es sich der „neue“ Präsident der FGS Sven Schuster nicht nehmen, alle Teilnehmerinnen zu begrüßen und mit gesunden Pausensnacks zu versorgen.

 

Als besonderes Angebot konnte man die Trainerinnen Luisa, Mona und Judith von den „Dancing Queens“ Teuschnitz verpflichten. Sie tanzen schon viele Jahre in verschiedenen Formationen und Luisa zeichnet u. a. als Co-Trainerin für die Teuschnitzer Tanzgruppe „DAN“ (amtierende Oberfränkische und Bayrische Meister im Männerballett Ü35) verantwortlich.

 

Nach einem kurzen Warm up konnte in nur drei knackigen Stunden eine fast bühnenreife Choreographie zu „Gonna make you sweat (everybody dance now)“ und „Sarà perché ti amo“ erarbeitet werden.

 

Alle Trainerinnen und Tänzerinnen waren absolut begeistert von dieser herausfordernden, anstrengenden aber auch lustigen Aktion.

 

Text und Bild: Sabine Unglaub



Wieland Beierkuhnlein erhält den Verdienstorden in Gold vom Bund deutscher Karneval e.V. – Frank Höhn den Till von Franken – Verbandsorden und Ehrennadeln gingen an verdiente Faschingsnarren der FGS

Es sollte eine Überraschung sein und es wurde eine – der langjährige Präsident der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS), Wieland Beierkuhnlein erhielt aus der Hand des Bezirkspräsidenten von Oberfranken, Norbert Greger, den Verdienstorden in Gold vom Bund Deutscher Karneval e.V. Diese große Auszeichnung muss man sich wirklich verdient haben und da kann Beierkuhnlein auf ein wirklich „langes Narrendasein“ mit vielen Ämtern und Verdiensten zurückblicken. Seit der Gründung der FGS 1996/97 war er Mitglied, von 1996 bis 2000 in der Vereinsleitung als Vertreter der Geschäftswelt, seit 1997 in jedem Jahr Büttenredner und im Vorstand aktiv. Zusammen mit Prinzessin Tina war er 2008/09 als Prinz aktiv und repräsentierte „sein“ Steinwiesen nach außen. Als 2. Vorsitzender fungierte er von 2000 bis 2005, als erster Vorsitzender führte er die FGS von 2005 bis 2024. In seiner Amtszeit hat die FGS Franken Helau abgehalten (2019) und richtete zwei oberfränkische Prinzentreffen aus (2011, 2019). Seit vielen Jahren ist er zudem als Beisitzer im Fastnacht-Verband Franken Bezirk Oberfranken tätig und aktiv im Schulungsausschuss.

 

Ehrenpräsident

Die Ehrungen für Wieland Beierkuhnlein wurden fortgeführt von Sven Schuster, seit November 2024 neuer Präsident und erster Vorsitzender der FG Steinwiesen. Aufgrund seiner Verdienste um den Verein und sein großes Engagement ernannte er Beierkuhnlein zum Ehrenpräsidenten.

 

Ehrenelferräte

Sie haben bereits eine lange Zeit als Elferräte hinter sich, viele Sketche und Klamauk mitgemacht, „Franken sucht den Supernarr“ überstanden und die jungen und unerfahrenen Elferräte sozusagen eingewiesen. Die Rede ist von Herbert Wessel, Paul Wilde und Manfred Beckstein. Nun wurden sie vom 1. Vorsitzenden Sven Schuster zu Ehrenelferräten ernannt.

 

Till von Franken

Eine Verleihung des höchsten Verdienstordens des Fastnachtverbandes Franken konnte der Bezirkspräsident für Oberfranken, Norbert Greger, ebenfalls im Rahmen des Büttenabends in Steinwiesen vornehmen. Frank Höhn erhielt den „Till von Franken“ in Silber. Diese Auszeichnung stellt den Kopf des Till Eulenspiegel mit der Narrenmütze dar. Der Orden „Till von Franken“ wird nur an ehrenamtlich tätige Karnevalisten, die sich um die fränkische Fastnacht besondere Verdienste erworben haben, verliehen. Frank Höhn war bereits vor seinem Eintritt in die Faschingsgesellschaft 2005 als Helfer vor allem bei der Technik dabei. Seit 2005 bis heute ist er mit verantwortlich für Licht- und Tontechnik. Er schneidet und mischt die Musikbeiträge und war als Spielleiter viele Jahre lang verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Büttenabende. Mit den „Nochglädds Däncers“ und verschiedenen Sketchen stand er auf der Bühne, zusammen mit seiner Frau Carina waren sie 2015/16 das Steinwiesener Prinzenpaar. Seit 2011 führt Frank Höhn auch die Kasse des Vereins.

 

Verbandsorden und Ehrennadeln

Fasching, Fastnacht, Karneval – das bedeutet viel Spaß, viel Arbeit und sehr viel ehrenamtliches Engagement. Auch Steinwiesen würde als Faschingshochburg nicht so dastehen, wenn es die vielen fleißigen Helfer nicht gäbe. Um die Pflege der Fastnacht und Erhaltung fastnachtlichen Brauchtums haben sich einige Personen aus der FGS besonders verdient gemacht. Sie erhielten die Ehrung aus der Hand des Beirates im Bezirk Oberfranken des Fastnacht-Verbandes-Franken (FVF), Wieland Beierkuhnlein gemeinsam mit Bezirkspräsident Norberg Greger.

 

Verbandsorden des Fastnacht-Verbandes Franken

Paula Smettane: Kinderprinzessin 2008/2009, Tanz in der Mini- und Jugendgarde, Tanzmariechen und heute in der Prinzengarde. Vier Jahre Moderation der Büttennachmittage, Helferin bei allen Aktivitäten rund um die Büttenabende, Clippenverkauf für den Umzug, Vereinsbotin für Mitteilungen und Coach der Zeremonienmeister.

 

Pascal Ströhlein: Karrierestart bei der FGS als Chef des Jugendelferrates und mit ihnen bei vielen Sketchen auf der Bühne. Später Mitglied der Sketchgruppe „die Rodachtaler“ und Büttenredner. Heute ist er Elferrat und dritter Präsident der Faschingsgesellschaft

 

Martina Hollendonner: Sie begeisterte in den 90er Jahren über 10 Jahre lang mit den Dorfratschen Kätt und Gudrun das Publikum als „feine Dame“. Seit über 20 Jahren sorgt sie dafür, dass sich die Ehrengäste und Akiven mit den wunderschönen Faschingsorden aus Porzellan schmücken können, die Rohlinge stellt sie selbst her.

 

Ehrennadel des Fastnacht-Verbandes-Franken in Silber

Sven Schuster: Er war zusammen mit Tamara das Prinzenpaar 2017/2018 und schreibt seit Jahren Büttenreden für die jugendlichen Büttenredner. Er war Teil der Sketchgruppe „die Rodachtaler“ und als Helfer immer bei Veranstaltungen dabei. Als „Zwerg vom Berg“ ist er seit Jahren Meister der gereimten Büttenrede und stets ein Highlight beim Büttenabend. Er ist verantwortlich für die FGS-Homepage und das Infoblatt „der Leidnscheisse“. Elferrat, Datenschutzbeauftragter und kommissarischer Schriftführer - Sven Schuster ist dabei. Im November 2024 hat er die Nachfolge von Wieland Beierkuhnlein als 1. Vorsitzender der FG Steinwiesen angetreten.

 

Mirco Deuerling: Er war bereits 2003/2004 mit Saskia und 2004/2005 mit Alin als Kinderprinz im Fasching voll dabei. Seit seiner Kindheit hilft er mit und packt als Teil der FGS-Crew beim Saal- und Bühnenaufbau mit an. Als Helfer auf der Bühne sorgt Mirco mit seinem Team dafür, dass alle Requisiten und Mikrofone an Ort und Stelle sind. In der laufenden Session führt er mit seiner Frau Verena als Prinz Mirco I. die Narrenschar an.

 

Ehrennadel des Fastnacht-Verbandes-Franken in Gold

Ronny Buckreus: Er ist seit 2013 als Elferrat aktiv und war hier bei vielen Sketchen auf der Bühne zu sehen. Beim Aufbau des Bühnenbildes und der Ausstattung des Faschingswagens war er stets dabei. Seit vielen Jahren sorgt er dafür, dass die Aktiven immer mit individuell bedruckter Vereinskleidung versorgt werden und kümmert sich um den Druck der vereinsnotwendigen Druckwerkte und großformatigen Werbebanner.

 

Foto und Text: Susanne Deuerling

 


Ein Nachmittag für den närrischen Nachwuchs – Tänze, Sketche und ein Solo des Kinderprinzenpaares begeisterten

„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ – und das am Nachmittag? Das närrische und musikalische Kinderprinzenpaar Paul II. und Elli I. holten nach der Begrüßung ihres närrischen Volkes die Instrumente raus und sorgten gleich für eine Superstimmung. Anschließend versprachen die Moderatorinnen Lisa und Emilie sowie Quotenmann Nils bei diesem nun schon 10. Kinderbüttennachmittag nicht zu viel. Das Comeback in Steinwiesen sollte gebührend gefeiert werden. Ein Feuerwerk an Farben, Musik und Akrobatik ergoss sich in der neuen Kulturhalle über die kostümierten Gäste. Diese hatten die „Bauarbeiter“ der Turner des SV Steinwiesen gerade erst fertiggestellt und schon sausten die Hexen und Zauberer vom Kindergarten über die Bühne, die Elefanten des Jugendelferrates stampften hinterher und Moritz Feil hatte Erlebnisse aus seinem Leben mitgebracht. Toll herausgeputzte Gardemädels der Kindergarde, Juniorengarde und der Prinzengarde verzauberten mit ihren Tänzen und die Frankenwaldgarde aus Neufang war mit der Kinder- und Juniorengarde dabei. Die beiden Tanzmariechen Elisa und Julia wirbelten über die Bühne, dass einem ganz schwindlig wurde. Das „große“ Prinzenpaar Mirco I. und Verena I. begrüßten alle im Saal und wünschten mit einem kräftigen dreifachen Helau vor allem den Kindern viel Spaß. Eine ganz besondere Garde hatte sich ebenfalls angesagt, die Zeremonienmeister waren mit ihrem Tanz „graziös und elfenhaft“ anzusehen. Für Schwung und gute Laune sorgten die Mädels von „Dance 2gether“, die diesmal nach Mallorca reisten.

 

Als „Special-Gast“ war auch in diesem Jahr die „Horst Frenzel Bänd“ der Lebenshilfe Kronach mit ihrem Leadsänger Wiktor Mühlberger (Steffen Prell) mit dabei und rockte zusammen mit den vielen Kindern die Bühne. Doch damit nicht genug, auch Sepp Mühlberger (ebenfalls Steffen Prell) hatte sich eingefunden und begeisterte mit seinen Liedern „Fasching Steinwiesen“ und dem Gardelied. Es ist einfach toll, dass er seien Komponistenfinger nicht stillhalten konnte und neue Lieder im Gepäck hat. Für die musikalische Unterhaltung des Nachmittags war Musikant Ali zuständig, der oft und gerne seine Schunkelrunden ins Programm brachte.


Text: Susanne Deuerling

 


„Neue Garde“ der Zeremonienmeister begeisterte und der Elferrat übertraf sich selbst – Super Büttenabende in der Faschingshochburg Steinwiesen

Neue Halle, neue Themen und ein fehlender erster Bürgermeister – so begrüßten nach dem Einschießen des Faschings durch „Blacky II“ die Moderatoren Krems (Christian Kremer) und Andi (Andreas Müller) die Narren in der runderneuerten Kulturhalle in Steinwiesen. Die Prinzenpaare Mirco I., der mit den Faschingsgenen und Prinzessin Verena I., die in Heidelberg Fasching gelernt hat sowie das Kinderprinzenpaar Prinz Paul II. und Prinzessin Elli I. richteten ihre Worte an das närrische Volk. Ebenso der neue Präsident der Faschingsgesellschaft, Sven Schuster, der „einfach nicht wusste, was er anziehen soll“. Dann ging die Post aber richtig ab. Spaß und gute Laune mit den Büttenrednern Moritz Feil, der wieder mal die Familie durch den Kakao zog und David Wiedel, der als Bauer seine „Weisheiten“ von sich gab. Wieland Beierkuhnlein nahm als Mitarbeiter der unteren Baubehörde die Baustelle Kulturhalle ab, eine Novität, tragen hier doch die Wände die Decke. Höhepunkt und sehnlichst erwartet – der Zwerg vom Berg. Hier bekam jeder sein Fett weg, Bürgermeister Wunder, bei dem man Angst hat, dass er noch einmal kandidiert, Bauhof und vor allen Dingen der geliebte Nachbar Wallenfels. Die Buhrufe des Wallenfelser Elferrats sind jetzt noch zu hören.

 

Stimmung pur verbreitete Sepp Mühlberger, alias Steffen Prell, der eigens für den Steinwiesener Fasching wieder ein Lied geschrieben hatten und auch die Prinzengarde musikalisch ankündigte. Wer so einen Elferrat wie die FGS hat, braucht kein teures Showprogramm – mit seinen Überlegungen, was man an Fasching machen kann, trafen die gestandenen Männer, die als ABBA, Modern Talking, Heino, Udo Jürgens und vielen mehr auftraten, voll ins Schwarze. Eigentlich wollten sie ein „Best of“ aus der alten Halle machen, aber „aufgewärmt schmeckt nur Gulasch“. Ein Highlight folgte dem anderen, so wie die langgewachsenen Zeremonienmeister, die als „neue Garde“ die Faschingsnarren zu Begeisterungsstürmen brachten und der Jugendelferrat, der als Elefanten so richtig „aufstampfen“ konnte. Die hübschen Mädchen der Garden aus Steinwiesen, Marktrodach und Neufang begeisterten mit ihren tollen Tänzen besonders das männliche Geschlecht, die beiden Tanzmariechen Julia und Elisa wirbelten über die Bühne und die Nachwuchstruppe „Dance 2gether“ entführte aus dem kalten Deutschland ins sommerliche „Malle“. Märchenhaft wurde es mit den SV Turnerinnen, bei ihrem schwungvollen „Alice im Wunderland“ huschten der verrückte Hutmacher und das weiße Kaninchen mit ihren Freunden und Feinden über die Bühne. Und zwischendrin immer wieder die beiden Moderatoren mit „unbarmherzigen Witzen“ und einem „Motivationswettbewerb“ Stimmungsrakete, da bebte die Halle in allen Fugen, aber sie stand wie ein „Fels in der Brandung“. Und über 200 Helfer, auf, vor, neben und hinter der Bühne, bescherten den begeisterten Zuschauern ein Programm, das kurzweilig, amüsant und wirklich sehenswert war. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom „Ein-Mann-Orchester“ Ali.

 

Text: Susanne Deuerling





Vier Steinwiesener Vereine freuen sich über Spenden – Rolf Menke unterstützt mit 6.000 Euro die ehrenamtlichen Tätigkeiten

Einen Überraschungseffekt und große Freude löste Rolf Menke aus, als er 6.000 Euro an vier Stein-wiesener Vereine spendete. Über die großzügige Spende freuen sich die Faschingsgesellschaft (FGS), die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein und die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK). Sie erhalten heuer aus dem Erlös des Hallenflohmarktgeschäftes in Steinwiesen jeweils 1500 Euro. „In den vergangenen Jahren habe ich den Reinerlös aus dem Flohmarktgeschäft der Bürgerstif-tung Steinwiesen gespendet, doch in diesem Jahr geht der Überschuss diesen Vereinen zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit direkt zu“, erklärte Rolf Menke. In Vertretung aller vier Vereine übergab er beim Rathaussturm den ersten Scheck über 1.500 Euro an die Faschingsgesellschaft, den anderen Vereinen wird er ebenfalls zeitnah die Spende zukommen lassen.

Der Spender ist kein Unbekannter in der Marktgemeinde. Seit mehr als 20 Jahren führt er den Hallen-flohmarkt in Steinwiesen in der Kronacher Str. 35. Der ursprünglich nur als Hobby veranstaltete Floh-markt wird seit inzwischen vier Jahren als Geschäft mit regelmäßigen Öffnungszeiten am Freitag- und Samstagnachmittag geführt. Viele Raritäten konnte man hier schon erstehen, Kinderaugen leuchteten schon beim Anblick von „altem“ Spielzeug, das man noch mit den Händen fassen konnte und nicht nur auf dem Computer anschaute. Geschirr, Bücher, Weihnachtsartikel, es gibt unzählige Kleinode zu entdecken. Gute gebrauchte Sachen werden angenommen, um sie dann weiterzuverkaufen und damit auch anderen eine Freude zu machen. Viele Dinge, die mancher nicht mehr braucht, sind noch zu gut, um einfach nur weggeworfen zu werden. Aber auch Altes vom Dachboden oder aus dem Keller können so im Flohmarkt einen neuen Besitzer finden. Darüber hinaus ist dies auch ein nachhaltiger Beitrag zur Reduzierung der Müllberge. Die Ware wird bewertet und ein Ankaufspreis angeboten, der sich nach dem Zustand und der Nachfrage richtet. Besonders in diesem Frühjahr wurden von einigen Mit-bürgern auch einige sehr schöne Sachen kostenlos abgegeben, die dazu beigetragen haben, diese Spenden zu ermöglichen.

Bild und Text: Susanne Deuerling


stimmungsvoller Auftakt in der Faschingshochburg Steinwiesen

Es lag wie jedes Jahr eine eigenartige Spannung in der Luft. Und wie jedes Jahr gab es wilde Spekulationen, wer denn nun das neue Steinwiesener Prinzenpaar sein wird. Namen wurden genannt, wieder verworfen, neue tauchten auf und verschwanden. Doch dann war es soweit, pünktlich zum Auftakt am 11.11. um 19.11 Uhr wurde das Geheimnis gelüftet. In einem langen Zug aus hübschen Gardemädels, strammen Elferräten und dem Gefolge des alten und neuen Prinzenpaars sowie den Kinderprinzenpaaren zogen die neuen Hoheiten Prinz Mirco I. und Prinzessin Verena I. zum Rathausplatz. Angeführt von Musiker Ali mit der „Quetschn“ verbreiteten sie trotz des Nieselregens eine tolle Stimmung. Frenetisch begrüßt von den Zuschauern und den Kneipenstürmern aus Nurn, von Schaulustigen aus allen Provinzen der Gemeinde Steinwiesen und von Nobbi (Norbert Gräbner) aus Marktrodach mit seinem Gstanzl-Sänger Roland Pompe sowie Hausherrn Gerhard Wunder stellten sich die Prinzenpaare den wartenden Narren vor.

„Die Narr-Halla“ ist rechtzeitig fertig geworden für eure Faschingsveranstaltungen“, betonte der noch amtierende Rathauschef Bürgermeister Gerhard Wunder. Noch strahlt er, doch dann muss er den Rathausschlüssel herausrücken und an das Prinzenpaar Mirco I. und Verena I. übergeben, schweren Herzens wie man sehen kann. „Der Schlüssel ist weg, aber das Rathaus konntet ihr nicht einnehmen“, Gerhard Wunder gab nicht so schnell auf. Man wird sehen, was die nächsten Monate so bringen.

Auch der Nachwuchs war schon voll in Faschingsstimmung. Für Prinz Paul II., dem „Fußballstar“ und Prinzessin Elli I. der Reiterin aus dem schönen Nurn am See beginnt ebenfalls die 5. Jahreszeit. Sie sind auch jetzt schon voll dabei und übernehmen den kleinen Schlüssel vom Rathauschef Gerhard Wunder.

Die „alten“ Prinzenpaare gehen mit ein wenig Wehmut. Zu schön war die letzte Session gewesen. Während das Kinderprinzenpaar Prinz Carl I. und Prinzessin Hannah ihre Zepter an das neue Kinderprinzenpaar Prinz Paul II. und Prinzessin Elli I. übergaben, wurden die „neuen großen“ Hoheiten von den Friedbirds inthronisiert. Leider konnte das Prinzenpaar des letzten Jahres Prinz Wictor I. und Prinzessin Nicole II. wegen eines Trauerfalls nicht dabei sein, aber sie ließen Grüße ausrichten. Eigentlich sollte auch eine Diashow und das „Sessions-zu-Ende-Lied“ laufen, aber das scheint nicht geklappt zu haben. Aber als „Pappkameraden“ und in Gedanken waren sie auf jeden Fall dabei.

Während Präsident Wieland Beierkuhnlein die Begrüßung wie immer in Reimform hielt und dabei Dank aber auch ein wenig Spott verbreitete, schunkelte das närrische Volk zu den Klängen von Alis „Quetschn“. Das neue Prinzenpaar hielt seine Rede, Prinz Mirco I. kommt ja aus einer Faschingsverrückten Familie und er selbst war schon in jungen Jahren der Kinderprinz in zwei Sessionen, nämlich 2003 und 2004 und seine Verena I., die von sich sagte, in dieser Familie kann man nur ein Narr werden, begeisterten gleich ihre Untertanen. Nobbi (Norbert Gräbner) hielt eine flammende Rede von drei Sätzen und sein dritter Bürgermeister Roland Pompe zog Gerhard Wunder und die nächste Bürgermeisterwahl durch den Kakao. So philosophierte er über Kandidaten aus dem „Oberland“, was allerdings vom amtierenden Bürgermeister kategorisch ausgeschlossen wurde: „Das lass ich nicht zu, wenn sich in Steinwiesen keiner findet, trete ich einfach selbst noch mal an.“

Den Abschluss des närrischen Abends feierte man im Gasthof Grüner Baum bei Bratwurst und Kraut, stimmungsvoller Musik von Ali und mit vielen Narren, die sich auf diese Session 2024/2025 so richtig freuen.
Bilder und Text: Susanne Deuerling


Auftakt zur 5. Jahreszeit – Faschingsgesellschaft lädt zum traditionellen Rathaussturm ein – am 11.11. herrscht Ausnahmezustand

Es ist wieder soweit, die Narren stehen in den Startlöchern, die Tage werden gezählt, bis es endlich wieder los geht. In den Rathäusern bringt man das Vermögen in Sicherheit, die Schlüssel werden widerstrebend aus den Schränken geholt und geputzt und alle bereiten sich auf ein Datum vor: den 11.11., den Beginn der närrischen, der fünften Jahreszeit.

  

Auch in Steinwiesen steigt die Vorfreude auf diesen Tag, gibt es doch viele, die schon darauf hin fiebern. Da werden bereits Gardetänze geübt, die eine oder andere Rede entworfen und sich Gedanken gemacht, wer in diesem Jahr die Prinzenpaare sein könnten. Das Kinderprinzenpaar steht schon fest und bereitet sich vor. Doch um das „große“ Prinzenpaar wird wie alle Jahre ein Geheimnis gemacht. Gibt es eins oder wurde noch keines gefunden? Wer könnte es diesmal machen? Sind die Paare aus den letzten Jahren eigentlich noch zu toppen? – das sind nur einige der Fragen. Antworten gibt es traditionsgemäß wirklich erst am 11.11 beim Rathaussturm.

 

Und so lädt die Faschingsgesellschaft Steinwiesen alle Narren und die, die es werden wollen, zum Rathaussturm am 11.11. um 19.11 Uhr ein. Marsch mit dem Elferrat, den Garden, Prinzenpaaren und vielen Gästen wird vom Grünen Baum zum Marktplatz sein. Dort gibt es ein kleines Programm mit der Übergabe der Rathausschlüssel durch Bürgermeister Gerhard Wunder. Und natürlich die Vorstellung des neuen Prinzenpaares. Auch für Getränke ist bestens gesorgt. Anschließend findet der Faschingsauftakt mit Live-Musik mit dem fantastischen „Ali“ im Gasthof Grüner Baum statt. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, die fünfte Jahreszeit mit einem großen „Steinwiesen Helau“ zu begrüßen.

 

Text und Bild: Susanne Deuerling

 


sOMMERAKTIVITÄTEN DER fgs


Faschingsumzug der superlative

53 Gruppen und 720 Teilnehmer beteiligten sich in Steinwiesen am Umzug. Ein Umzug der Superlative: 17 Wagen, dazu 36 Fußgruppen und insgesamt 720 Teilnehmer ist Rekord in der Faschingshochburg Steinwiesen. Dass es in Strömen regnete, merkte man den Narren auf den Straßen nicht an. Nur an den Outfits und den Regenschirmen war dies zu bemerken. Der Stimmung machte das nasse Wetter aber nichts aus. Ausgelassen wurde auf den Straßen gefeiert und die zahlreichen Zuschauer, die den Weg säumten, waren voll mit dabei. Eigentlich war es ja kein Regen, sondern es flossen Freudentränen darüber, dass es seit Beginn der „neuen Ära“ der Umzüge eine Rekordbeteiligung gab. 53 Gruppen waren in diesem Jahr dabei, davon 17 Wagen und sage und schreibe 720 aktive Teilnehmer beteiligten sich am Zug. Und da gab es Faschingsrufe von Helau, Alda Waaf, Teuschnetz zerr o und Neufich krabbl ham bis hin zu ganz unbekannten aus dem Oberland. Und Masken bevölkerten den Zug, da waren die „Steinwiesener Fleckeleshexen“ dabei, genauso wie Weintrauben aus Berm, Astronauten und viele, viele Bauarbeiter für die vielen Baustellen in Steinwiesen. „Döschen-Aktivisten“, eine voll besetzte Achterbahn, Wikinger und Kakteen, Burgfräulein und Gärtner sowie die Candy Bar Girls schrien sich mit ihren „Helau-Rufen“ heiser. Prinzenpaare aus nah und fern hielten Hof und die „Zigeuner“ aus Wilhelmsthal schauten ebenfalls vorbei. Die Kneipis aus Nurn bauten die Kulturhalle fertig und die Fußballer des SV kümmerten sich um den „Naturpark Frankenwüste“. Eine mobile Forstdienststelle hatten die beiden Jäger Gerhard Wunder und Norbert „Nobbi“ Gräbner eingerichtet und die „Oberländer Strichla Garde“ tauchte aus dem Nebel auf. Doch toll waren auch die Kostüme der zahlreichen Zuschauer.

Text: Susanne Deuerling

Bilder: Frank Smettane

 


Verbandsorden, Verdienstorden und Ehrennadeln des Fastnachtverbandes Franken wurden an verdiente Faschingsnarren der FGS verliehen

Fasching, Fastnacht, Karneval – das bedeutet viel Spaß, viel Arbeit und sehr viel ehrenamtliches Engagement. Auch Steinwiesen würde als Faschingshochburg nicht so dastehen, wenn es die vielen fleißigen Helfer nicht gäbe.

 

Um die Pflege der Fastnacht und Erhaltung fastnachtlichen Brauchtums haben sich einige Personen aus der FGS besonders verdient gemacht. Sie erhielten die Ehrung aus der Hand des Beirates im Bezirk Oberfranken des Fastnacht-Verbandes-Franken (FVF), Alexander Maisel, und des Präsidenten der FGS, Wieland Beierkuhnlein.

 

 

 

 

Verdienstorden des Fastnacht-Verbandes-Franken (FVF) – zweithöchste Auszeichnung des FVF

Günter Baaser war zusammen mit seiner Frau Margrita 2001/2002 als erstes Steinwiesener Prinzenpaar beim Oberfränkischen Prinzentreffen dabei. Seit 2002 ist Günter Elferrat, heute sogar „Ehrenelferrat“. Er war viele Jahre Chef im Ausschank, Bratwurstbrater und trat bei legendären Elferratssketchen auf. Außerdem ist er der „Leibkoch“ der Elferräte, was man auch sehen kann.

 

Paul Wilde war einer der Mitbegründer des Elferrates. Als „Reiglschlafter“ repräsentiert er als Kulturbeauftragter die Stadt Wallenfels. 2003-2004 war er Faschingsprinz und fährt seit Jahren die Zugmaschine des Elferratswagens. Seine Auftritte bei den Sketchen sind bereits legendär.

 

Verbandsorden des Fastnacht-Verbandes Franken

Markus Hopf ist Mitglied seit 2008, aktiv als Elferrat und immer bei Sketchen zu sehen. Sein handwerkliches Geschick ist unverzichtbar für das Team. Er leitet als ausgebildeter Übungsleiter die Prinzengardemädel beim Tanzen an.

 

Silja Rehwald begann ihre Faschingskarriere 2008 mit sieben Jahren in der Kindergarde, dann kam die Jugendgarde und nun ist die in der Prinzengarde aktiv. Hier ist sie Sprecherin und vertritt die FGS auch bei befreundeten Vereinen

 

Ehrennadel des Fastnacht-Verbandes-Franken in Gold

Anna Feil war bereits vor 2008 aktiv in der Prinzengarde. Dann trat sie in den Verein ein und trainiert bis heute die Kindergarde und bis 2019 auch die Tanzmariechen. Ihr ist es zu verdanken, dass sich bereits die Kleinsten für den Tanzsport begeistern. Seit 2022 ist sie Aktivensprecherin in der Vorstandschaft.

 

Ehrennadel des Fastnacht-Verbandes-Franken in Silber

Claudia Wessel war früher aktiv bei den „Quergstraaften“ dabei und ist bei der Zubereitung und dem Verkauf von Speisen bei den Büttenabenden seit Jahren unverzichtbar.

 

Max Schmermer ist seit Jahren Teil der Technik Crew und rückt die Büttenabende ins rechte Licht. Als DJ rockte er die After Show Party nach der Aufzeichnung von „Franken Helau“ 2020.

 

Marcel Manzer ist gemeinsam mit seinen Freunden für Licht- und Tontechnik bei den Büttenabenden verantwortlich und sie sorgen außerdem für einen reibungslosen Ablauf des Programms.

 

Jürgen Kämpfer ist seit vielen Jahren beim Aufbau und der Einstellung der Licht- und Tontechnik dabei. Er sorgt auch dafür, dass auf seiner Seite der Bühne immer alle Requisiten und die Bütt pünktlich am Platz stehen.

 

Bildbeschreibung:

 Ehrungen FGS 1: Alexander Maisel (li) konnte verdiente Mitglieder der FGS auszeichnen. Hier zusammen mit den Geehrten, Präsidium und Prinzenpaar.

Text und Bilder: Susanne Deuerling

 


Tolle Lieder, Tanzeinlagen und Nachwuchstalente in der Bütt – Familienbüttennachmittag begeisterte Klein und Groß

Der Nachmittag gehörte den Kindern und Jugendlichen, die Erwachsenen waren nur „geduldete Gäste“ – so präsentierten sich die vielen Nachwuchstalente mit Tanz, Sketch und Büttenreden einem gespannten Publikum. Da war das Prinzenpaar des Steinwiesener Faschings Prinz Wiktor I. und Prinzessin Nicole II. auch keine Ausnahme. Diesmal waren sie „nur“ Randfiguren. Und die Moderatorinnen Lisa und Emilie sowie Quotenmann Nils versprachen nicht zu viel. Ein Feuerwerk an Farben, Musik und Akrobatik ergoss sich im Saal des Mehrzweckhauses in Nurn.

 

Mit Erlebnissen aus seinem Leben unterhielt Moritz Feil die Narren und Pascal Ströhlein erzählte von seinem Opa. Lustig wurde es beim Sketch der Zeremonienmeister, die zusammen mit Ballerina „Pauline“ alias Paul Klinger, zu den Klängen von „Schwanensee“ über die Bühne tänzelten. Schwungvoll ließen die SV Turnerinnen die Reise nach Frankreich Revue passieren und der Jugendelferrat entführte in „100 Jahre Radio“, bevor die Gäste aus Kronach, die „B-moves Tanzgruppe“, abrockte. Einen Gastauftritt hatte auch die „Horst Frenzel Bänd“ der Lebenshilfe Kronach mit ihrem Leadsänger Wiktor Mühlberger (Steve Prell)

 

Ein Highlight war natürlich der Einmarsch der verschiedenen Garden. Das Kinderprinzenpaar Carl I. und Hannah I. hatten einen riesigen Hofstaat an hübschen Mädels dabei. Blau, rot und weiß, Gardekostüme in allen Farben und vor allem in allen Größen. Ganz kleine Gardemädels bis hin zu flotten jungen Damen waren mit Kindergarde, Jugendgarde, Prinzengarde sowie den Juniorengarden aus Marktrodach und Neufang dabei und begeisterten mit ihren Tänzen die Zuschauer. „Dance 2gether“ düsten durch das Weltall, Tanzmariechen Elisa wirbelte über das Parkett und Wiktor Mühlenberger alias Steve Prell sang das Prinzenpaarlied und ganz neu ein Lied für die Garde. In den Wilden Westen ging es mit den Kindergartenkindern aus Steinwiesen und ihrem „Cotton Eye Joe“. Die Stunden voller Witz, Show und Tanz wurden musikalisch begleitet von Ali OHNE Querchl.

Text: Susanne Deuerling

 


Ein musikalisches Prinzenpaar, tolle Gags und Stimmung und hübsche Gardemädchen beim Büttenabend der Faschingsgesellschaft Steinwiesen

Ein Feuerwerk an Liedern, Sketchen und Büttenreden brachte das Mehrzweckhaus in Nurn zum Beben. Das „Ausweichquartier“ der Faschingsgesellschaft Steinwiesen platzte aus allen Nähten und besonders die hübschen jungen Damen der verschiedenen Garden und Showtanzgruppen verdrehten den jungen und junggebliebenen Herren der Schöpfung die Köpfe. Ein Highlight war sicher die neugegründete Showtanzgruppe „Dance 2gether“, die auf einer Reise „durch Raum und Zeit“ war. Der musikalische Prinz Wiktor I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Nicole II. heizten mit ihrer schwungvollen Begrüßung der Gäste und dem Refrain „Staawiesn iss anersch, drum semme do dehamm“ den Saal so richtig auf. Mit dem Prinzenpaar-Lied und dem neuen Garde-Song sorgte Mühlberger für Stimmung.

 

Nach dem Einschießen des Faschings durch „Blacky II“ führten die Moderatoren Krems (Christian Kremer) und Andi (Andreas Müller) durch ein buntes Programm. Da teilte „Lasse aus der Stadt“ kräftig gegen die Lieblinge aus Steinwiesen aus, Moritz vom Mühlberg wusste viele Neuigkeiten aus seinem Leben und Pascals Opa „hatte Glück“. Der Jugendelferrat führte durch 100 Jahre Radio und bei den „FireDancers“ aus Küps sowie dem „Staaniche Weibeballett“ rockte der ganze Saal mit. Die Rote Mona war für Wellness nicht geeignet und dass sich Ramona und Ramona im Urlaub begegnen, war auch nicht geplant. Präsident Wieland referierte über „KI und Sachen aus modernen Zeiten“, während Julia ihre Zeremonienmeister beim „Seiltanz“ ganz schön auf den Arm nahm. „Der Zwerg vom Berg“ (Sven Schuster) zog die Rodachtalgemeinden durch den Kakao und vor allem Bürgermeister Gerhard Wunder bekam einiges zu hören. Abgerundet wurden die Büttenreden von der „Sumbarche Doris“ als Frau Prov. Doris Motschmann, die die seltsame Lebensform „Männer“ ausgiebig beleuchtet. Für Stimmung zwischendurch sorgte „Ali OHNE Querchl“ und närrische Grüße brachten auch das Kinderprinzenpaar Carl I., der traditionell vom Mühlberg kam und Hannah I., der „Stern aus Berm“ zum Besten.

Text und Bilder: Susanne Deuerling

 



Unser neuer schdaawiesne Leitnscheiße

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Prinzenpaar Wiktor I. und Nicole II. übernehmen Regentschaftin Steinwiesen – Bürgermeister Gerhard Wunder übergibt Schlüssel der leerenGemeindekasse

„Die Kasse ist leer, macht ihr sie wieder voll“ – mit diesen Worten übergab Bürgermeister Gerhard Wunder mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Schlüssel des Rathauses und die Gemeindekasse an das neue strahlende Prinzenpaar Prinz Wiktor I. und Prinzessin Nicole II. von den Höhen des Mühlbergs aus dem Hause Prell. In ihrer spaßigen, temperamentvollen Antrittsrede bezeichnete sich der Prinz selbst als „reigschlafter Faschingsmuffel aus Schnecko“, der aber schon bald von seiner faschingsbegeisterten „Friedbirds-narrischen“ Frau Nicole bekehrt wurde. Warum sie beide als Prinzenpaar nun hier stehen, wissen sie aber selber nicht so genau. Begleitet wurden die beiden von der eigens rekrutierten Leibgarde der „Friedbirds“, die in ihren roten Uniformen stets ein Hingucker sind und die jungen Damen werden ihrem Prinzenpaar in dieser Session bestimmt nicht von der Seite weichen.

 

Auch der Nachwuchs war schon voll in Faschingsstimmung. Für Prinz Carl I. vom Mühlberg und Prinzessin Hannah I., dem „Stern aus Berm“ beginnt ebenfalls die 5. Jahreszeit. Doch schon jetzt sind die voll dabei und übernehmen den kleinen Schlüssel vom Rathauschef Gerhard Wunder. Ein Riesenaufgebot an Narren und Närrinnen, hübschen Gardemädels, gestandenen Elferratsmännern und anmutigen Prinzessinnen mit Prinzen an ihrer Seite, die sich sehen lassen konnten. So war der Tross der Faschingsbegeisterten unter der Leitung der Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) zum Marktplatz gezogen, um die närrische Zeit beginnen zu lassen. Das Prinzenpaar des letzten Jahres, Thorsten I. und Ramona II. verabschiedeten sich wehmütig mit einigen Zahlen, sie hatten 23 Termine und 1000 km hinter sich, fuhren im eigenen Prinzentaxi und im Truck und hatten jede Menge Spaß. Genauso wie Leo I. und Elisa I., das Kinderprinzenpaar aus 2022.

 

In seiner großen Faschingsauftaktrede begrüßte FGS-Präsident Wieland Beierkuhnlein auf dem Rathausplatz auch zahlreiche Narren aus Teuschnitz, Neufang und die Nurner Kneipenstürmer. Auch „Nobbi“ Norbert Gräbner aus Marktrodach war wieder vor Ort, war er doch jedes Jahr von den hübschen Gardemädels begeistert. Sein dritter Bürgermeister Roland Pompe und Hausmusikant Martin mit der Quetschn gaben lustige Stanzel zum Besten. Bewirtet wurden alle Narren durch die Figgencrew, zur Unterhaltung war Ali aus Nordhalben dabei und für den Gesang das „Tanzorchester Sepp Mühlberger“ mit Sänger Wiktor Mühlberger alias Steve Prell, der nicht nur das Prinzenpaarlied des letzten Jahres geschrieben und gesungen hat, sondern auch in diesem Jahr auf der Bühne stand. Und so ist Steinwiesen immer für eine Überraschung gut, denn der Prinz singt sich selbst sein Lied „So wie ein Prinzenpaar“.

 

Ein Highlight war der Auftritt der beiden „Zwerch vom Berch“, alias Sven Schuster und David Wiedel. Wo die beiden auftreten, wächst kein Gras mehr. Und so stand in diesem Jahr 700 Jahre Steinwiesen im Mittelpunkt, wobei es Steinwiesen eigentlich erst gibt, seit König Gerhard Wunder an der Macht ist. Da ist auch von Neufang die Rede, der Bronx von Steinwiesen, die mit ihren Steuern den Kulturhallentempel finanzieren, von den Nachbarn aus Wallenfels, die in einem Loch wohnen und den Nurner Füchsen. Dass der Gemeinderat das Pulver nicht erfunden hat und hier die Existenzen hier geistig eher sparsam glänzen, hat Bürgermeister Wunder unumwunden zugegeben. Als schönster Mann im Gemeinderat gilt 2. Bürgermeister Frank Hauck, dem die Frauen zu Füßen liegen und der extra 20 Euro bezahlt hat, um genannt zu werden.

 

Ehrungen fanden auch statt, mit dem Orden des Fastnachtverbandes für Fördermitglieder wurden ausgezeichnet Reinhard Wiedel, Jürgen Deuerling, Christian Kremer, Sven Schuster und Wieland Beierkuhnlein. Der Vereinswirtin Christa Ring wünschte die Narrenfamilie baldige Genesung und alles Gute.

 

Bericht und Bilder: Susanne Deuerling


Faschingsnews aus der Faschingshochburg Steinwiesen – stark beim Prinzentreffen in Marktredwitz-Dörflas vertreten – Büttenabende, Umzug und Veranstaltungen werfen Schatten voraus

 

Fasching in Steinwiesen – ein Highlight im Jahr, das leider in den Pandemiejahren viel zu kurz kommen musste. Aber in diesem Jahr stehen die Narren bereits in den Startlöchern und sind auch schon ein paarmal daraus hervorgesprungen. So wie am vergangenen Dreikönigstag beim 50. Oberfränkischen Prinzentreffen in Marktredwitz-Dörflas. Über 30 Faschingsgesellschaften waren vertreten, 28 Prinzenpaare und sieben Kinderprinzenpaare aus Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz. Und die Faschingsgesellschaft Steinwiesen (FGS) konnte sich sehen lassen. Die Prinzenpaare Ramona II. und Thorsten I. sowie das Kinderprinzenpaar Elisa I. und Leo I. hatten sage und schreibe einen Hofstaat von 25 Teilnehmern mitgebracht, darunter da komplette Präsidium. Rekordverdächtig! Und die hatten richtig Spaß. Vor allem beim kurzweiligen Unterhaltungsprogramm mit Ordenstausch und am Nachmittag mit dem Auftritt der Oberfrankengarde, wo in diesem Jahr auch die Tänzerinnen Malin Hopf und Paula Smettane aus Steinwiesen dabei waren.

 

 

Doch die Hochburg Steinwiesen hat noch mehr zu bieten. In diesem Jahr finden auch die beliebten Büttenabende wieder statt. Leider steht in Steinwiesen Ort keine Halle zur Verfügung und so weicht man nach Nurn ins Mehrzweckhaus aus. Termine hier sind Freitag der 27. und Samstag der 28. Januar jeweils um 19.11 Uhr, Karten gibt es noch für Freitag. Zu erwerben beim „Fritzla“, Geschäft Wieland Beierkuhnlein in Steinwiesen. Der Büttennachmittag am 29. Januar um 14.11 Uhr ist bereits ausverkauft. Ein kurzweiliges Programm erwartet die Besucher, ein Mix aus Sketchen, Musik, hübschen Girls und strammen Mannsbildern – also für jeden was dabei.

 

Und weiter geht’s mit den Faschingshöhepunkten. Der Faschingsumzug zieht am Sonntag, 19. Februar durch die Straßen und ist das große Aushängeschild des Steinwiesener Faschings. Mit Hilfe der Vereine, Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen soll das hohe Vorcoronaniveau wieder erreicht werden. Nur dadurch kann die große Tradition „Steinwiesener Faschingsumzüge“ weiter gepflegt werden. Nicht zuletzt macht die aktive Teilnahme am Umzug und an den Vorbereitungen natürlich, neben der Arbeit, allen auch einen Riesenspaß! Der Umzug bietet daneben auch eine großartige Gelegenheit, sich als Verein positiv in der Öffentlichkeit darzustellen! Da Steinwiesen im kommenden Jahr sein 700 – jähriges Jubiläum feiert, wäre es schön, wenn sich manche Gruppen vielleicht dieses Jubiläum zum Motto nähmen. Anmeldungen zum Umzug nehmen Wieland Beierkuhnlein im „Fritzla“ und Jürgen Deuerling, Saunkel, an.

 

Weitere Highlights im Steinwiesener Fasching: Faschingstanz der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen am Samstag, den 4. Februar ab 20.00 Uhr im Feuerwehrhaus mit DJ Faxxe. Und nachdem der legendäre Kriegertanz leider auch in diesem Jahr nicht in der Kulturhalle stattfinden kann, laden die Krieger (Soldaten- und Reservistenkameradschaft) für den Faschingssamstag, 18. Februar ab 19.30 Uhr in das Pfarrheim ein zu einem „Krieger-Kappenabend“ mit Ali.

 

Bericht: Susanne Deuerling

 


Riesenstimmung auf dem Rathausplatz - Prinzessin Ramona II. und Prinz Thorsten I. übernahmen Schlüssel und Kasse von Bürgermeister Gerhard Wunder

Ein Faschingsauftakt wie er nicht toller sein kann – so war der traditionelle Rathaussturm der Faschingsgesellschaft Steinwiesen. Über 200 Narren und Närrinnen, Gardemädels, Prinzenpaare, Bürgermeister und Zuschauer hatten sich auf dem Rathausplatz eingefunden, um die fünfte Jahreszeit einzuläuten. Mit lautem Getöse, Verzeihung lauter Musik, zog der Zug vom Gasthof Grüner Baum zum Rathaus, um die Schlüssel und die Kasse von Bürgermeister Gerhard Wunder einzufordern. Bis zum Aschermittwoch regieren nun die Narren hier in der Marktgemeinde und Faschingshochburg Steinwiesen.

Im letzten Jahr fand faschingsmäßig nur sehr wenig statt. Deshalb „verlängern“ die Prinzenpaare Ramona II. und Thorsten I. sowie das Kinderprinzenpaar Leo I. und Elisa I. ihren „Vertrag“ um ein Jahr und führen die Narren durch die närrische Session 2022/2023. Prinzessin Ramona II. ist als „Rote Mona“ mit „Stöcklaschuh“ und „ane ruedn Schnabbdasch“ sowie einem roten Kleid weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Sie hat ihren Prinzen Thorsten I. mitgebracht. Er wirkt dabei ohne viel zu reden und hat sogar bei der Feuerwehr einen Helm mit den Buchstaben PRINZ. Prinzessin Elisa I. aus dem Hause Prell, wohnhaft auf den Höhen Steinwiesens und Prinz Leo I. aus der Dynastie derer von Schmittdorsch konnten letztes Jahr den Fasching nur an der frischen Luft genießen, wollen sehen was heuer geht, weil die Turnhalle ja noch im Rohbau steht.

In seiner großen Faschingsauftaktsrede begrüßte Präsident Wieland Beierkuhnlein auch zahlreiche Narren aus Teuschnitz, die Nurner Kneipenstürmer und die hübschen Mädels der Neufanger Prinzengarde. Ein toller Blickfang waren wieder einmal die jungen Damen der verschiedenen Garden und die imposanten Männer des Elferrats. Bewirtet wurden alle durch die Figgencrew. Der dritte Bürgermeister aus „Roudich“, Roland Pompe vertrat den Nobby (Norbert Gräbner) mit kleinen Stanzeln zum Fasching und versprach, den Gardemädels „den Abend zu versüßen“. Mit einem Seitenhieb auf Bürgermeister Wunder meinte er: „Bürgermeister und Landrat zugleich – mit zwei Posten, da wirst du reich“.

Ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge hatten die beiden „Zwerge vom Berg“. Sollte in Nordhalben „Quellenheilwasser“ gefunden werden, wird es Bad Mauthaus und die Bürgermeister Pöhnlein Fontäne geben. In Neufang sollte man sich besser mit keinem Kotschenreuther anlegen, denn seit dem Schwedenkrieg stammen diese alle von einem Schweden ab und sind miteinander verwandt. Dabei ist Neufang doch nur seit 44 Jahren eine große „Steinwiesner Randcholchose“. Marktrodach dagegen liegt an der B hundertdreiundsiebzig, doch das macht das Dorf nicht wirklich wichtig. Wallenfels ist in Steinwiesen „heißgeliebt“ und ist doch nur ein Überrest von einem alten Flößernest. Es gibt nichts Schöneres, „als Wallenfels zu besuchen und zu wissen, in dieser Stadt nicht bleiben zu müssen“. In Steinwiesen regiert Gerhard Wunder, der Große und bis heute Hallenlose. Die geplante Einweihung auf dem Gelände, ist demnächst zur Jahrtausendwende.

Überraschungsgast beim Rathaussturm war jedoch der aus Rundfunk (Radio 1) und Fernsehen (TV Behrschmidt) bekannte Sänger Wiktor Mühlberger alias Steve Prell. Sein eigens für das Prinzenpaar geschriebene Lied „Ramona hast du gut gemacht“ schlägt bereits jetzt alle Rekorde. „Live on stage“ auf dem Marktplatz heizte er der Faschingsmenge ein.

Ehrungen fanden auch statt, mit dem Sessionsorden wurden ausgezeichnet Reinhard Wiedel, Jürgen Deuerling, Christian Kremer, Sven Schuster und Wieland Beierkuhnlein.  

 

Bericht und Bilder: Susanne Deuerling


Eine Kajaktour ist lustig, eine Kajaktour ist schön…!

Im Sommer gehört Wasser einfach dazu – viiiiiiiel Wasser! Also beschlossen wir, der Jugendelferrat der FGS, eine Kajaktour in der Fränkischen Schweiz auf der Wiesent zu unternehmen.

 

Nach ein paar bangen Tagen, ob denn das Wetter halten würde, stellte sich selbiges auf unserer Seite und so lachte am 31.7.22 die Sonne um die Wette mit uns. Wir freuten uns mit ihr, packten unsere sieben Sachen und starteten in drei vollbesetzten Autos Richtung Waischenfeld. Überpünktlich kamen wir am Treffpunkt an. Nach einigen Formalien bekamen wir unsere Schwimmwesten und wasserdichte Boxen und wurden dann in Kleinbussen zu unserer Einstiegsstelle gefahren. Dort erhielten wir eine gründliche Einweisung, um dann in 3er-Kajaks aufs Wasser zu gehen. Für die ca. 5 km lange Tour wurden 2 Stunden Fahrtzeit angesetzt, was einem seeeeehr gemütlichen Tempo entspricht…….nicht mit uns! So mussten wir an ein paar Stellen unser Boot aus dem Wasser heben, um ein Wehr herum tragen und wieder zu Wasser lassen. Insgesamt war die Wiesent sehr ruhig an diesem Tag und bis auf 2-3 Mini-Stromschnellen auch für absolute Anfänger geeignet. Am ursprünglichen Treffpunkt wieder angelangt mussten wir unsere Boote aus dem Wasser heben und „parken“, wo es sich manche von uns nicht nehmen ließen, trotzdem noch ein kühles Bad zu nehmen, da wir eigentlich so ziemlich trocken geblieben waren.

 

Nach einer kurzen Schokomuffinpause bei den Autos fuhren wir wieder nach Steinwiesen und es gab bei Ramona und Frank noch Pizza. Nebenbei lief über den Beamer das Finale der Fußball-Frauen-EM, welches Deutschland aber leider verlor. Dennoch ging somit ein toller Ausflug zu Ende.


Steinwiesener Nachrichten

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Zwei Stühle – eine Meinung
Am Faschingssonntag wollen Krems & Andi mit euch einen kleinen Faschingsrückblick wagen. Im Gepäck haben sie viele Highlight aus vergangen Sessionen – und sicherlich immer eine Meinung oder die ein oder andere lustige Anekdote dazu. Habt ihr eine absolute Lieblingsnummer, die ihr gern mal wieder sehen würdet? Dann schreibt den beiden und wünscht sie euch! (Nummer in der Sendung) Schickt uns Bilder von eurer Faschingssonntag-Sause daheim oder schickt lustige Sprüche oder Witze, die die beiden für euch zum Besten geben. Oder habt ihr vielleicht eine andere lustige Idee für die beiden? Dann immer her damit! Je spontaner, umso lustiger! Die beiden sind für jeden Spaß zu haben! Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit euch! Steinwiesen Helau!

Die FGS präsentiert: die große Faschingsparty live mit DJ Faxxe, powered by hoehnsfrank.

 

Dass uns das große C heuer einen Strich durch unseren Faschingsrummel macht, heißt nicht, dass wir die schönste Jahreszeit einfach ausfallen lassen müssen! Ganz nach dem Motto: „Wir singen Helau – nur etwas leiser“ wollen wir auch heuer mit euch Fasching feiern!

 

 

Am 12.02.2021 um 20 Uhr präsentieren wir euch auf dem YouTube-Channel der FG Steinwiesen die große Mitmach-Faschingsparty mit unserem legendären DJ Faxxe, der uns mit seiner Party-Mukke so richtig einheizen wird! Also, kramt eure Kostüme und Masken heraus, schenkt euch ein Getränk ein, dreht die Anlage auf und feiert mit uns! Wir freuen uns auf eure Liedwünsche und Grüße an andere Faschingsnarren per WhatsApp oder auf Bilder von eurer kleinen Faschingssause daheim. Ihr könnt euch per Videoanruf sogar live einwählen und mitfeiern!

 

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Steinwiesen Helau!

 


Faschingsfenster und „Helau – to - go“

Adventsfenster gibt es mittlerweile in vielen Städten und Gemeinden, doch „Faschingsfenster“ gibt es (wahrscheinlich) nur in der Faschingshochburg Steinwiesen.

 

Die Idee dazu hatten die Trainerinnen der Kinder- und Jugendgarde, Anna Feil, Silja Rehwald und Johanna Wiedel. Sie wollten ihren tanzbegeisterten Mädels zumindest ein kleines Faschingserlebnis gönnen, nachdem in diesem Jahr alle Auftritte bei Büttennachmittag, Faschingsumzug, Seniorennachmittag usw. coronabedingt nicht stattfinden können.

 

Während die größeren Tänzerinnen der Juniorengarde ihre Trainingseinheiten online per Videokonferenz absolvieren und auch bei der Mitmachaktion des BR „Ganz Franken tanzt!“ mitmachen konnten, musste für die kleinsten Mädchen der Faschingsgesellschaft das Training leider komplett ausfallen. Die 25 Tänzerinnen wurden also aufgerufen, zum Faschingswochenende ein Fenster zuhause „närrisch“ zu dekorieren. Als kleines Geschenk dafür gab es eine Tüte „Helau-to-go“, liebevoll gepackt mit Luftschlangen, Konfetti, Süßigkeiten und Brause.

 

 

Von Weiberfasching (11. Februar) bis zum Aschermittwoch (17. Februar) sind die Fenster in Steinwiesen zu entdecken. Starten Sie doch Ihren eigenen „Faschingsspaziergang“ um die lustigen Fenster anzuschauen. Es lohnt sich!! 


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